Wirtschaftsstandort Österreich

Dieser Schwerpunkt erschien im Februar 2019 in der Ausgabe 01/2019 der Arbeit&Wirtschaft.

Ein Land, in dem Milch und Honig fließen? Wir sind hierzulande zwar leider weit von paradiesischen Zuständen entfernt – aber Österreich steht im internationalen Vergleich wirtschaftlich sehr gut da.

Die Debatte um den Wirtschaftsstandort sollte nicht nur aus Sicht der Unternehmen geführt werden. Das Ziel lautet: für Wohlstand sorgen. Und auch wenn es Verbesserungspotenzial gibt, muss sich der sowohl stabile als auch flexible Wirtschaftsstandort Österreich nicht verstecken.

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Reportage: Wer treibt die Wirtschaft voran?

Immer wieder rückt die Regierung die Unternehmen in den Mittelpunkt ihrer politischen Agenda. Eigentlich sind es aber die Menschen, die durch ihren Einsatz die Wirtschaft am Laufen halten – eine Tatsache, die man bei der Firma A1 erkannt hat.

Unsichere Modelle

Lohnzurückhaltung und Deregulierung würden die Wettbewerbsfähigkeit verbessern. Allerdings erhöhen sie den Anteil prekär Beschäftigter.

Luft nach oben

Dank hoher Abgabenquote profitieren auch Unternehmen von öffentlichen Leistungen. Beim gleichen Zugang für alle gibt es durchaus Handlungsbedarf.

Fette Katzen

Konzerne, Banken und ManagerInnen in Österreich jubeln über Rekordgewinne. Die Bruttoverdienste der ArbeitnehmerInnen hingegen stagnieren.

Enorme Ungleichheit

Laut aktueller Studie bleibt die Ungleichheit bei Vermögen in Österreich auf konstant hohem Niveau. Die Zahlen zeigen auch: Eine breite Mittelschicht gibt es nicht.

Die Gewinner: Unternehmen

Die Bundesregierung hat ihre Pläne für die Steuerreform präsentiert. Schon jetzt ist absehbar, dass Unternehmen sehr stark von der Steuerreform profitieren werden.

Ziemlich beste Freunde!

Arbeitgeber stellen dies gerne anders dar, doch eine umfassende Studie zeigt: Die Qualität des Standorts steht und fällt mit dem Sozialstaat.

Digitaler Aufholbedarf

Österreich liegt bei der Digitalisierung im internationalen Vergleich zurück. Gerade Klein- und Mittelbetriebe haben den Anschluss noch nicht wirklich geschafft.

Zeitdruck und konstanter Stress

5.500 Frauen arbeiten derzeit in Wiens Industriebetrieben. Eine AK-Studie zeigt, dass sie besonders unter Zeitdruck sowie der Doppelbelastung leiden.