Autor*in – Alexandra Rotter

Alexandra RotterAlexandra Rotter hat Kunstgeschichte in Wien und Lausanne studiert. Sie arbeitet als freie Journalistin in Wien und schreibt vor allem über Wirtschaft, Gesellschaft, Technologie und Zukunft.

Kurzarbeit hat in der COVID-Krise geholfen, viele Arbeitsplätze und Unternehmen zu retten und Know-how in den Betrieben zu halten.

Kürzer arbeiten nach der Kurzarbeit?

Welche Anstöße braucht es, damit die Corona-Kurzarbeit zu einem Umdenken über Arbeitszeiten führt? Wir haben AK-Experten gefragt, inwiefern Corona zur Rutsche für eine allgemeine Arbeitszeitverkürzung werden kann.

Wird bei öffentlicher Beschaffung nach dem Bestbieter Prinzip verfahren, können Jobs geschaffen werden.

Jobmotor: Billigst- oder Bestbieter?

Derzeit entscheiden sich öffentliche Auftraggeber in Österreich meist für den Billigstbieter – soziale Ziele spielen in Ausschreibungen selten eine Rolle. Arbeiterkammer und ÖGB fordern, öffentliche Aufträge mit sozialen Anliegen zu verknüpfen, um zum Beispiel Langzeitarbeitslose in den Arbeitsmarkt zurückzuführen.

Geht das auch menschlich?

Der Faktor Mensch kommt in Digitalisierungsstudien oft zu kurz. Dabei hat der digitale Wandel enorme Auswirkungen auf die Arbeitswelt, die auch gefährlich sein können. Durch den aktuellen Digitalisierungsschub ist jetzt ein idealer Zeitpunkt, um über die kritischen Punkte zu sprechen.

Illustration ATX Vorstandsgehälter

Geht’s den Gewinnen gut, geht’s dem Vorstand gut

Während Normalverdiener*innen gerade um ihre Jobs zittern, teilweise nur noch Lohnersatz aufgrund von Kurzarbeit erhalten oder – wie in den meisten sogenannten „systemerhaltenden Jobs“ – eh schon schlecht verdienen, bleiben hohe Managergehälter von der Corona-Krise auch weiterhin unberührt. Ist das eigentlich fair? Oder andersrum: Wo ist da eigentlich die Leistung?

Pflege als wichtigste Aufgabe

Pflegeeinrichtungen zählen ebenso wie mobile Dienste zur sozialen Infrastruktur eines Staates. Gerade in diesem Bereich brennt der Hut – dessen ist man sich seit vielen Jahren bewusst.

Reportage: Keine klaren Linien

Ein Schlüssel, eine Adresse, ein Postkasten und die Möglichkeit, zum Arzt zu gehen: Im „neunerhaus“ Hagenmüllergasse leben ehemals Obdachlose, die teils jahrelang ohne all das auskommen mussten. Hier können sie in ihren eigenen vier Wänden zur Ruhe kommen, Kraft tanken und sich mit viel Unterstützung auf ein selbstbestimmtes Leben danach vorbereiten.

Flexibilität aus Stabilität

Die Debatte um den Wirtschaftsstandort sollte nicht nur aus Sicht der Unternehmen geführt werden. Das Ziel lautet: für Wohlstand sorgen. Und auch wenn es Verbesserungspotenzial gibt, muss sich der sowohl stabile als auch flexible Wirtschaftsstandort Österreich nicht verstecken.

Junge Frau mit Hobel

Die haben was drauf

Tischler, Uhrmacher, Metalltechniker & Co.: Am Lehrbetrieb Lorenz-Müller-Gasse absolvieren derzeit rund 180 Jugendliche eine Lehre in fünf Bereichen. Die breit angelegte solide Grundausbildung bietet den Jugendlichen die Basis, zu guten Fachkräften und stabilen Persönlichkeiten heranzuwachsen.

Foto (C) ÖGB-Verlag/Michael Mazohl

Bis zur höchsten Instanz

Manche Fälle aus dem Arbeitsrecht haben eine besondere Wirkung: Nicht nur Betroffene, sondern auch andere ArbeitnehmerInnen profitieren von Erfolgen.