Die Zeitschrift

Die Zeitschrift Arbeit&Wirtschaft erscheint als gedruckte Ausgabe 10 Mal im Jahr und widmet einem Themenschwerpunkt. Die Ausgaben 2018 sind hier als PDF zum Download verfügbar, und auf dieser Website als Artikel abrufbar. Alle Ausgaben und Artikel seit dem Jahr 2000 sind im Archiv zugänglich.

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für Lehrlinge, StudentInnen und PensionistInnen ermäßigtes Jahresabonnement € 10

 

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Vorwärts! Schwerpunkt Gedenken aus ArbeitnehmerInnensicht

Ausgabe November 2018

Coverstory: Nie vergessen: Die Solidarität

In Favoriten nahm die österreichische ArbeitnehmerInnenbewegung ihren Ausgang. Ihre Spuren findet man bis heute.

Interview: Die spannenden 1970er-Jahre

Ferdinand Lacina über ereignisreiche Jahrzehnte und eine wenig rosige Zukunft:
Ferdinand Lacina war von 1986 bis 1995 Finanzminister. Er blickt zurück auf die Umbrüche in den 1970er-Jahren und die Jahrzehnte seither. Die Zukunft sieht er alles andere als rosig.

Reportage: Das ambivalente Gedenken

In den Anfängen der österreichischen Gewerkschaftsbewegung finden sich einige Kämpfer mit jüdischer Herkunft. Dieser Aspekt wurde aber bisher weitgehend ausgeblendet.

Alle Inhalte der Arbeit & Wirtschaft November 2018

Schwerpunkt Gedenken aus ArbeitnehmerInnensicht

Wiens roter Oktober

ArbeiterInnen kämpften 1848 bis zum Schluss für die Revolution, aber nur wenige Studenten und Bürgerliche.

100 Jahre Achtstundentag

Außer durch Faschismus und Krieg stand bis 2018 der Achtstundentag mit zehn Stunden Höchstarbeitszeit nie infrage.

Zurück zu den oberen 100.000

Ohne Zustimmung der Arbeitgeber kann künftig in der Krankenversicherung nicht einmal ein Pflaster bestellt werden.

Die Republik, die sie wollten

Im Jahr 1918 kämpfte die Gewerkschaft tatkräftig bei der Gründung der „sozialen Demokratie“ mit.

Wer die Wahl hat …

Das Wahlrecht wird seit über einem Jahrhundert Schritt für Schritt inklusiver. Defizite bestehen aber bis heute.

Im Untergrund

Als die Gewerkschaft gezwungen war, gegen den Austrofaschismus und Nationalsozialismus Widerstand zu leisten.

Verantwortungsverlagerung

Damals wie heute geht es bei der Arbeitsmarktpolitik im Wesentlichen um Verteilungsfragen.

Revolution light

Die 68er-Bewegung war der Startschuss für viele Reformen und gesellschaftliche Veränderungen.

Die Verstaatlichung der Verluste

2008 platzte die Immobilienblase in den USA und löste in der Folge die stärkste Rezession der Nachkriegszeit aus.

Kulturtipps zum Gedenkjahr

Das Gedenkjahr 2018 neigt sich dem Ende zu. Einige Ausstellungen sind aber noch bis nächstes Jahr zu sehen.

Standards

Historie: Eine Republik mit gleichen Rechten
Standpunkt: Das unmenschliche Gespenst
Statistiken: Wir gedenken der Zahlen, Daten & Fakten!
Nicht zuletzt – von Susanne Hofer
A&W blog
Aus AK & Gewerkschaften
Man kann nicht alles wissen

Aufstehen! Schwerpunkt Klassenkampf von oben

Ausgabe Oktober 2018

Coverstory: Proleten und andere Gemeinheiten

Klassenkampf wird heutzutage als Vorwurf jenen gegenüber geäußert, die sich für eine gerechte Gesellschaft einsetzen.

Interview: Immer ein Verteilungskampf

Bernhard Achitz über das Spannungsfeld zwischen Kampfmodus und Kompromissfähigkeit und wie wichtig es ist, bei den KV-Verhandlungen einen Ausgleich für den 12-Stunden-Tag zu erringen.

Reportage: Scharfe Verhandlungen

Der Startschuss für die Herbstlohnrunde ist gefallen, die Metaller fordern eine Lohnerhöhung um 5 Prozent. Unter den derzeitigen Voraussetzungen stehen lange und zähe Verhandlungen bevor.

Alle Inhalte der Arbeit & Wirtschaft Oktober 2018

Schwerpunkt Klassenkampf von oben

Arbeitskampf und Klassenkampf

Susanne Haslinger von der PRO-GE kämpft in den unterschiedlichsten Bereichen für die Rechte der Beschäftigten.

Ja, dürfen´s denn des?

Verhandlungen und Streikgebärde gehören gewissermaßen zusammen. Und die Arbeit niederlegen, das dürfen wir!

Geschenkkorb für die Industrie

Im Kleingedruckten kann man das Geschenk an die Großindustrie zulasten der Beschäftigten erkennen.

Jugend. Mitbestimmung. Jetzt

Die Regierung will der Jugend ihre Stimme nehmen. Das lässt sie sich nicht gefallen.

Nebenwiederspruch von Links

Um die Struktur der Gesellschaft zu ändern muss man sowohl an den Fäden der unterschiedlichen Klassen als auch Geschlecht ziehen.

Die neuen Klassenkämpfe

Auf ideologischer Ebene wird ein Klassenkampf durch das Forcieren alter und neuer Sündenböcke geführt.

Angriff auf die Arbeitsrechte

Ein Blick über die Grenzen zeigt, in ganz Europa greifen die Regierungen massiv die Rechte der ArbeitnehmerInnen an.

Streiks – eine globale Perspektive

Die internationale Arbeitsteilung hat zugenommen, Arbeitskämpfe haben sich je nach sozialer Ungleichheit verändert.

Wie darf Streik?

Fragen und Antworten rund um gewerkschaftliche Kampfmaßnahmen.

Risiken und Nebenwirkungen

Längere Arbeitszeiten gefährden die Gesundheit. Vor allem widersprechen sie den Wünschen der Beschäftigten.

Standards

Historie: Im Alltagskampf
Standpunkt: Nebelgranaten statt Gerechtigkeit
Statistiken: Den Klassenkampf, den gönn´ ich mir
Nicht zuletzt – von Rainer Wimmer
A&W blog
Aus AK & Gewerkschaften
Man kann nicht alles wissen

Ja zur AK: Schwerpunkt Arbeiterkammer

Ausgabe September 2018

Coverstory: HeldInnen und Schurken

Es ist keine große Überraschung, dass die AK einer agressiven rechts-ultrarechten Regierung ein Dorn im Auge ist. Hat die Regierung mit ihren Angriffen auf die AK Erfolg, kann nicht nur leichter ausgebeutet werden.

Interview: Der Sand im unsozialen Getriebe

AK-Präsidentin Renate Anderl über die Angriffe auf die AK und die Beschäftigten, unflexible Arbeitgeber, das AK-Zukunftsprogramm und das Versprechen, bei der Regierung nicht lockerzulassen.

Reportage: Tag für Tag für die Beschäftigten

Tag für Tag bietet die AK ihren Mitgliedern am Telefon, im Internet, bei persönlichen Beratungen oder vor Gericht punktgenaue Serviceleistungen. Ein Blick hinter die Kulissen des Rechtsschutzes.

Alle Inhalte der Arbeit & Wirtschaft September 2018

Schwerpunkt Arbeiterkammer

Starke Frauen für starke Anliegen

Starke AK-Frauen kämpfen für bessere Chancengleichheit und die Gleichberechtigung der Geschlechter.

Wozu noch Arbeiterkammern?

Eine Schwächung der Arbeiterkammer und somit der gesamten Gewerkschaftsbewegung durch die Regierung hätte fatale Folgen.

Unbezahlbar im Alltag

Welche positiven Effekte Schulungen und Beratungen der AK für BetriebsrätInnen bei der Aus- und Weiterbildung haben.

Wohin steuert die Arbeiterkammer?

Statt Beitragskürzungen sieht das AK-Zukunftsprogramm mehr Angebote für Mitglieder vor – fürs gleiche Geld.

Skills für die digitale Welt

Crowdworking, automatisierte Arbeitsvorgänge oder Datenerfassung: Die AK treibt die Debatte über Digitalisierung voran.

Sprachrohr der Beschäftigten

Der Arbeitsklima Index der AKOÖ fragt nach erlebter Wirklichkeit, die oft ganz anders ist als Statistiken.

Mit viel Engagement dabei

Die AK-ExpertInnen sind bedeutende AkteurInnen in der Konsumentenpolitk udn konnten wertvolle Erfolge erringen.

Auftrag: Einmischen!

Die Arbeiterkammern kämpfen auf vielen Feldern für die Interessen der ArbeitnehmerInnen. Nicht nur bei der Lohnfindung.

Vorbild auf internationaler Ebene

Bislang gibt es Arbeiterkammern nur viermal in Europa. Das Interesse an einre solchen Einrichtung reicht bis Asien.

7 Jahrzehnte für die Zukunft

Die AKNÖ blickt auf viele Erfolge zurück. Bis heute bietet sie Antworten zu den aktuellen Herausforderungen der Arbeitswelt.

Standards

Historie: Ein Anspruch, nicht mehr zu bestreiten
Standpunkt: Zum Unbequem-Sein ist sie da
Statistiken: Vielfältiger Nutzen der AK
Nicht zuletzt – von Erwin Zangerl
Frisch gebloggt
Aus AK & Gewerkschaften
Man kann nicht alles wissen

Ein lachendes Auge: Schwerpunkt Europa

Ausgabe August 2018

Coverstory: Kurswechsel längst überfällig

Weg mit dem Neoliberalismus in der EU, das soziale Europa gehört gestärkt!
Es gibt gute Ansätze für ein soziales Europa, sie ändern aber nur wenig an der massiven Schieflage der Union, in die eine neoliberale Agenda eingeschrieben ist.

Interview: Dumping in die Schranken weisen

Oliver Röpke, Leiter des ÖGB-Europabüros in Brüssel, über das Ringen um ein soziales Europa. Er sieht die Gefahr, dass sich die EU ganz aus der Sozialpolitik verabschiedet.

Interview: Die Gefahr kommt von innen

Spitzendiplomat Wolfgang Petritsch über den Wohlfahrtsstaat als zentrales Element der EU, deren Entwicklung und die problematische Rolle der aktuellen österreichischen Regierung.

Alle Inhalte der Arbeit & Wirtschaft August 2018

Schwerpunkt Europa

Die 180-Grad-Wende

Die österreichische EU-Ratspräsidentschaft und die Abrissbirne für Leitideen eines besseren Europas für die Menschen.

Vorrang für soziales Europa

Wohlstand, Vollbeschäftigung und sozialer Fortschritt müssen Leitmotiv Europas werden!

Wider besseren Wissens

Die EU-Kommission sollte sich von eigenen Analysen statt von einer widersinnigen politischen Werthaltung leiten lassen.

Vorprogrammierter Streit

Im Finanzrahmen 2021-2027 legt die EU ihre Prioritäten fest. Die Frage des sozialen Zusammenhalts wird dabei vernachlässigt.

Business as usual trotz Skandalen

Wie Großkonzerne die EU-Gesetzgebung beeinflussen und welche Politik im Interesse der BürgerInnen notwendig wäre.

Schluss mit den Tricks!

Höchste Zeit für gleiche Standards in der Unternehmensbesteuerung. Vielversprechende Vorschläge werden jedoch ausgebremst.

Europa sozialer machen

EU-Mindeststandards für die Arbeitslosenversicherung: ein konkreter Vorschlag für ein soziales Europa.

Zittern um Anti-Dumping-Behörde

Der österreichische EU-Vorsitz bremst das Vorgehen gegen Lohn- und Sozialdumping, unterstützt von der Industrie.

Der Wind weht von rechts

Die Sozialpolitik des Nationalismus in der EU am Beispiel der Regierungen in Belgien, Ungarn und Polen.

Standards

Historie: Kein Liebe für den Markt
Standpunkt: Nicht mit uns
Statistiken: Die EU und ihre Institutionen
Nicht zuletzt – von Korinna Schumann
Nachbericht: 19. ÖGB-Bundeskongress
Man kann nicht alles wissen

Überall ist digital: Schwerpunkt Digitalisierung

Ausgabe Juni 2018

Coverstory: Vom Bleisatz zu Indesign

Die Digitalisierung lässt Berufe verschwinden und verändert die Arbeitswelt grundlegend:
Der gelernte Schriftsetzer und frühere Layouter der A&W, Dietmar Kreutzberger, blickt mit Redaktionsassistentin Sonja Adler zurück auf den Wandel in der Arbeitswelt.

Interview: Sozial-Digital oder Neoliberal?

Anges Streissler-Führer, Geschäftsführerin der GPA-djp, über die Verantwortung der Gewerkschaften, dem Trend entgegenzuhalten, dass Technik gegen statt für die Menschen eingesetzt wird.

Reportage: Freund und Helfer

Influencer und Chatbots greifen tief in etablierte Systeme um sich herum ein. Was machen sie genau und wozu brauchen wir sie eigentlich?

Alle Inhalte der Arbeit & Wirtschaft Juni 2018

Schwerpunkt Digitalisierung

Fließband-App

Das Digitalisieren von Dienstleistungen gestaltet den Arbeitsmarkt und die Arbeitsorganisation grundlegend um.

Mitbestimmung 4.0

Auch wenn Unternehmensstrategien immer stärker digitalisiert werden, darf dabei nicht auf Mitbestimmung vergessen werden.

Vernetzung gegen das Monopol

Der Foodora-Betriebsrat über Vernetzung, um dem knallharten Arbeitgeber etwas entgegenhalten zu können.

Kontrastreiche Zukunft

Wie kann Mitbestimmung 2035 aussehen? Die Hans-Böckler-Stiftung hat vier mögliche Zukunftsszenarien erarbeitet.

Der digitale Graben

630.000 Menschen nutzen das Internet nicht. Die Spaltung verläuft entlang von Alter, Geschlecht und Bildung.

Der Roboter steht bereit

Neue Technologien können die Gesellschaft verbessern. Aber es braucht Regeln und einen sinnvollen Rahmen.

Würde statt Profit

In 16 World Cafés diskutieren Beschäftigte über Chancen und Herausforderungen in einer digitalisierten Zukunft.

Betriebsratsarbeit 4.0

Kommunikation ist ein unerlässliches Kernstück der Betriebsratsarbeit. Wie Betriebsräte Neue Medien nutzen.

Wie gemeinnützig ist das Internet?

Die Wurzeln liegen im staatlichen oder staatlich geförderten Bereich. Später sprangen private Konzerne auf.

Glossar: Sprache 4.0

Von Block-Chain zu verschwommenen Wertschöpfungsketten: Begriffe aus der digitalen Welt.

Standards

Historie: (Arbeits-)Welt 1.0
Standpunkt: Bitte mehr Wagemut
Statistiken: Digitale Kompetenzen
Nicht zuletzt – von Wolfgang Katzian
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Aus AK und Gewerkschaften
Man kann nicht alles wissen

Guckst du: Schwerpunkt Wirtschaftspolitik im Regierungsprogramm

Ausgabe Mai 2018

Coverstory: Nur für Gutgestellte?

Der Sozialstaat ist gut für den Standort. Dennoch stutzt ihn die Regierung:
Die Regierung hat die Weichen in Richtung mehr Ungleichheit gestellt. Der Sozialstaat soll gekürzt werden, statt seine Potentiale als positiver Standortfaktor auszuschöpfen und weiterzuentwickeln.

Interview: Mehr als Wettbewerbsfähigkeit

WIFO-Arbeitsmarktexpertin Christine Mayrhuber über den Unterscheid zwischen Staaten und Unternehmen und die Erkenntnis, dass „Hemmschuhe“ auch beflügelnd wirken können.

Interview: Dron im Auge der Neoliberalen

Der Ökonom Stephan Schulmeister über ein Regierungsprogramm, das den Sozialstaat schwächen will, und eine Regierung, die in ihrer Propaganda genau das Gegenteil zu vermitteln weiß.

Alle Inhalte der Arbeit & Wirtschaft Mai 2018

Schwerpunkt Wirtschaftspolitik im Regierungsprogramm

Keine Gerechtigkeit zu finden

Gerechtigkeit war im Wahlkampf umkämpft, die Liste der offenen Gerechtigkeitsfragen im Regierungsprogramm ist lang.

Budget=Prioritäten setzen

Schenkung der Abgabenquote und Nulldefizit oder Investitionen in Beschäftigung und sozialen Zusammenhalt?

Budget der vergebenen Chancen

Vor allem Tourismusbetriebe und Unternehmen, die sich nicht an Gesetze halten, profitieren vom neuen Budget.

Maßgeschneidert für die Großen

Das Regierungsprogramm ist maßgeschneidert für die großen Unternehmen, die wirtschaftlich bereits gut aufgestellt sind.

Standortpolitik, die; weiblich

Die beschworene Frauenpower ist ein nicht zu ignorierender Standortfaktor. Damit ist nicht der Standort Küche gemeint!

Nein zum Steuerdumping

Eine Senkung der Körperschaftssteuer unterstützt den schädlichen EU-Steuerwettbewerb und bringt massive Maßnahmen.

Nicht vergebens

Die Vergabe öffentlicher Aufträge würde große Chancen bieten, die die Regierung nicht nutzt.

Gefährliche Nebenwirkungen

Die Regierung will den „wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort“ als Staatsziel in der Verfassung verankern.

Umweltschutz: Was steht an?

Statt Stärkung der internationalen Dimension ist immer öfter eine nationalistische Bewegung zu beobachten.

Welcher Wohlstand für wen?

Die Regierung gibt vor, den Wohlstand auszubauen. Für die Mehrheit der Menschen könnte der Fortschritt ausbleiben.

Im Dienste der Menschen

Nach „TTIP STOPPEN“ will die Plattform „Anders handeln“ auf Kooperation statt auf Wettbewerb setzen.

Standards

Historie: Das mit der Suppe und dem Löffel
Standpunkt: Vermögen statt Leistung
Statistiken: Budgetzahlen, Daten, Fakten
Nicht zuletzt – von Renate Anderl
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Aus AK und Gewerkschaften
Man kann nicht alles wissen

Keep on smiling: Schwerpunkt Gesellschaftspolitik im Regierungsprogramm

Ausgabe April 2018

Coverstory: Spaltung, Druck, Sanktionen

Während sie Menschen unter Druck setzt, streichelt die Regierung Unternehmen:
Ob in der Bildung, der Sozialpolitik oder bei ArbeitnehmerInnen: In der Gesellschaftspolitik setzt die Regierung auf Spaltung, Druck und Sanktionen. Weniger streng ist sie bei Unternehmen.

Interview: Umverteilung nach oben

Jörg Flecker über lange und flexible Arbeitszeiten sowie die Wünsche der Menschen:
„Arbeitszeitverkürzung ist ein Beitrag zur Umverteilung“, sagt Jörg Flecker, „und die Menschen wollen das auch.“ Der Begriff Flexibilisierung sie mit Vorsicht zu genießen, warnt der Soziologe.

Reportage: Der vertrauensvolle Bauer

Wenn die Menschen ihre Arbeitszeiten mitgestalten können. Ein Ortsbesuch:
Vertrauensgleitzeit ist nur eines von mehreren Konzepten, mit dem Unternehmen es den Beschäftigten ermöglichen, ihre Arbeitszeit mitzugestalten. Ein Lokalaugenschein auf einem Bio-Bauernhof in Niederösterreich.

Alle Inhalte der Arbeit & Wirtschaft April 2018

Schwerpunkt Gesellschaftspolitik im Regierungsprogramm

Standesinstitution Schule?

Bildungserfolg hängt noch oft von der sozialen Herkunft ab. Die neue Regierung dürfte diese Ungleichheit verstärken.

Sind alle Kinder gleich viel wert?

Der Familienbonus Plus ist ein Steuerzuckerl, allerdings nur für manche Arbeitgeber.

Vorsicht Schnittgefahr!

In der Familienpolitik ergibt sich ein zersplittertes Bild, an dessen Kanten sich Familien durchaus schneiden können.

Perspektiven statt Beschränkungen!

Neue Zugangsbeschränkungen an Universitäten – und was passiert mit jenen, die keinen Studienplatz bekommen?

Arbeitszeit in Anekdoten

Manche wollen die Zeit zurückdrehen. Doch was bringen Arbeitszeiten bis zu zwölf Stunden?

Ohne großes Aufsehen

Wie eine funktionsfähige Rechtsordnung tiefgreifend verändert und dies als zartes Reförmchen getarnt wird.

Gefährliches Spiel mit Standards

Streichung von Gold Plating: Abbau von Schutzstandards für die Bevölkerung im Eiltempo.

Öffentlich-rechtlicher Zankapfel

MedienexpertInnen zum Thema mehr Identität, Digitalisierung und Kooperation des ORF mit Privaten.

Angriffe auf leistbares Wohnen

Die Pläne der Regierung gehen eindeutig in Richtung mehr Geld für die Wirtschaft, weniger Chancen auf leistbares Wohnen.

Standards

Historie: Hoheitsrechte für BürgerInnen
Standpunkt: Teufelskreise statt Konzepte
Statistiken: Arbeitszeiten und Geschlecht
Nicht zuletzt – von Rudi Kaske
Frisch gebloggt
Aus AK und Gewerkschaften
Man kann nicht alles wissen

Work in Regress: Schwerpunkt Arbeitsmarkt im Regierungsprogramm

Ausgabe März 2018

Coverstory: Die ignorierte Lücke

Das Rezept, den Druck auf Arbeitslose zu erhöhen, geht völlig am Problem vorbei:
Ausgerechnet bei jenen, die es jetzt schon schwer haben, Arbeit zu finden, will die Regierung den Rotstift ansetzen.

Interview: Entwürdigendes Signal

Judith Pühringer über das Marktversagen bei älteren Beschäftigten:
Für die Arbeitsmarktexpertin ist das Ende der Aktion 20.000 eine vergebene Chance für Ältere. Im Aus der Notstandshilfe sieht sie einen gefährlichen Systembruch mit negativen Auswirkungen.

Reportage: Letzte Chance

Trotz derzeit sinkender Arbeitslosenzahlen finden am ersten Markt nicht alle Platz. Für viele Arbeitslose bietet der erweiterte Arbeitsmarkt endlich wieder eine Perspektive.

Alle Inhalte der Arbeit & Wirtschaft März 2018

Schwerpunkt Betriebsrat

Geschafft!

Der Alltag von BetriebsrätInnen: zuhören, diskutieren, verhandeln, organisieren, Reden halten und wieder zuhören, diskutieren.

Niemand pfuscht mir in mein Reich

Obwohl Betriebsräte der Firma nützen und zu moderner Personalführung gehören, wehren sich einige Unternehmen dagegen.

Die Orchidee pflegen

BetriebsrätInnen könnten bei der Weiterbildung viel stärker mitwirken. Hier einige Möglichkeiten.

Als Softwarefirma aufgewacht

Für Betriebsräte bedeuten die enorm veränderten Anforderungen an Aufsichtsräte eine neue Herausforderung.

Keine halbe Sache

Die Interessen weiblicher Beschäftigter müssen sich in der strategischen Gewerkschafts- und Betriebsratsarbeit widerspiegeln.

Engagierte Kämpferinnen

Die Arbeit einer Betriebsrätin erfordert Hartnäckigkeit, Engagement und Einsatzbereitschaft.

Stimme der Jugend muss bleiben

Lehrlinge brauchen ihre eigenständige Vertretung im Betrieb – den Jugendvertrauensrat.

Betriebsräte ohne Grenzen

Der Europäische Betriebsrat wird umso wichtiger, wenn Unternehmen und Längergrenzen immer mehr verschmelzen.

Die Erfolgsformel

Nur in Deutschland und den Niederlanden gibt es so einflussreiche BetriebsrätInnen wie in Österreich.

Bildung als Basis

Vielfältige Bildungsangebote geben BetriebsrätInnen das nötige Know-how zur Vertretung der ArbeitnehmerInnen.

Standards

Historie: Das erste Gesetz
Standpunkt: Nicht erst als Druckmittel gut
Statistiken: 3Mit Dir!
Nicht zuletzt – von Renate Blauensteiner
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Aus AK und Gewerkschaften
Man kann nicht alles wissen

Hand drauf: Schwerpunkt Betriebsrat

Ausgabe Februar 2018

Coverstory: Ziehen an einem Strang

Für Beschäftigte und Arbeitgeber sind Betriebsräte wichtige Partner:
Konflikte und Kampfmaßnahmen sind nur eine Seite der Betriebsratsarbeit. Allermeist läuft es zwischen Management und Betriebsrat gut und vertrauensvoll ab. Davon profitieren auch Belegschaft, Führungskräfte und oft auch das Geschäft.

Reportage: Geballte Einheit

Ein Lokalaugenschein in einer Firma mit Angestellten- und Arbeiterbetriebsrat:
Bei Manner engagieren sich ArbeiterInnen- und Angstellten-Betriebsrat Seite an Seite für die Beschäftigten. Die beiden Vorsitzenden befürchten eine Schwächung, sollte die Regierung die Gremien zusammenlegen. Ein Lokalaugenschein.

Runder Tisch: Von Mut, Luxus und Solidarität

Vielseitig und anspruchsvoll: drei GewerkschafterInnen über ihren Arbeitsalltag und die Zusammenarbeit zwischen Betriebsrat und Gewerkschaft.

Alle Inhalte der Arbeit & Wirtschaft Februar 2018

Schwerpunkt Betriebsrat

Geschafft!

Der Alltag von BetriebsrätInnen: zuhören, diskutieren, verhandeln, organisieren, Reden halten und wieder zuhören, diskutieren.

Niemand pfuscht mir in mein Reich

Obwohl Betriebsräte der Firma nützen und zu moderner Personalführung gehören, wehren sich einige Unternehmen dagegen.

Die Orchidee pflegen

BetriebsrätInnen könnten bei der Weiterbildung viel stärker mitwirken. Hier einige Möglichkeiten.

Als Softwarefirma aufgewacht

Für Betriebsräte bedeuten die enorm veränderten Anforderungen an Aufsichtsräte eine neue Herausforderung.

Keine halbe Sache

Die Interessen weiblicher Beschäftigter müssen sich in der strategischen Gewerkschafts- und Betriebsratsarbeit widerspiegeln.

Engagierte Kämpferinnen

Die Arbeit einer Betriebsrätin erfordert Hartnäckigkeit, Engagement und Einsatzbereitschaft.

Stimme der Jugend muss bleiben

Lehrlinge brauchen ihre eigenständige Vertretung im Betrieb – den Jugendvertrauensrat.

Betriebsräte ohne Grenzen

Der Europäische Betriebsrat wird umso wichtiger, wenn Unternehmen und Längergrenzen immer mehr verschmelzen.

Die Erfolgsformel

Nur in Deutschland und den Niederlanden gibt es so einflussreiche BetriebsrätInnen wie in Österreich.

Bildung als Basis

Vielfältige Bildungsangebote geben BetriebsrätInnen das nötige Know-how zur Vertretung der ArbeitnehmerInnen.

Standards

Historie: Das erste Gesetz
Standpunkt: Nicht erst als Druckmittel gut
Statistiken: 3Mit Dir!
Nicht zuletzt – von Renate Blauensteiner
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Aus AK und Gewerkschaften
Man kann nicht alles wissen

Forsch: Schwerpunkt Wissenschaft

Ausgabe Dezember 2017

Coverstory: Streben nach unbefleckter Freiheit

Damit nicht anschafft, wer zahlt, müssen Einflüsse transparent gemacht werden:
Ohne Geld findet keine Forschung statt. Doch dabei ist es wichtig, finanzielle Zuwendungen transparent zu machen, damit kein Interesse an einer Gegenleistung entsteht.

Interview: Finger in Wunden legen

Birgit Sauer, Professorin für Politikwissenschaft an der Universität Wien, über Männerkartelle in den Wissenschaften, über alternative Fakten und Angriffe auf die Demokratie.

Reportage: Drinnen im Grünen

Gesunde Räume, Müll, Roboter: Ein Besuch in ungewöhnlichen Laboren.
WissenschafterInnen, die im Elfenbeinturm sitzen, sind ein verbreitetes Vorurteil. Dabei forschen viele an Themen, die für die Gesellschaft und die Zukunft entscheidend sind.

Alle Inhalte der Arbeit & Wirtschaft Dezember 2017

Schwerpunkt Wissenschaft

Wissenschaft und Macht

Das Verhältnis von Wissenschaft und Politik ist spannunsgreicher, als es auf den ersten Blick scheint.

Mittel und kein Ziel

Richtig dosiert kann externe Finanzierung stimulierend wirken. Im Übermaß behindert sie innovative Forschung.

Öffentliche Risiken, private Profite?

Die Ökonomin Mariana Mazzucato widerlegt das klassische Argument, nur der Markt sei innovativ.

Forschungsstandort Österreich

Österreichs forschende Unternehmen werden gut bedient. Macht die öffentliche Hand das Richtige?

Im Mittelpunkt die Fakten

Die Wirtschaftswissenschaft der AK liefer seit 60 Jahren Grundlagen für eine interessenspolitische Auseinandersetzung.

Die (r)eine Lehre

Organisationen fordern mehr Vielfalt in der Volkswirtschaftslehre. Doch der Trend geht in die andere Richtung.

Unwichtig? Ausgegrenzt!

Über blinde Flecken in der Geschichtsschreibung und deren Hintergründe – eine kurze Bestandsaufnahme.

Exzellenz hat kein Geschlecht

Die Zahl weiblicher Führungskräfte steigt nur langsam. Welche Maßnahmen setzen Unis, um die gläserne Decke zu durchstoßen?

Freie als Jongliermasse

An manchen Unis bestreiten externe LektorInnen die Lehre zu 40 Prozent. Die Unis brauchen sie, behandeln sie aber schlecht.

Vom Wissen als Feind

Wissenschaftsfeindlichkeit gibt es nicht erst seit Fake News und der Leugnung von Erkenntnissen durch einen US-Präsidenten.

Standards

Historie: Forschung und Gesellschaft
Standpunkt: Wissen ist kein Feind
Statistiken: Wissenschaft in Zahlen
Nicht zuletzt – von Norbert Schnedl
Frisch gebloggt
Aus AK und Gewerkschaften
Man kann nicht alles wissen

Feldstudien: Schwerpunkt Landwirtschaft

Ausgabe November 2017

Coverstory: Nebenbei rund um die Uhr

Der Großteil der Landwirtschaft wird im Nebenerwerb betrieben. Ein Porträt:
Die Mehrheit der LandwirtInnen in Österreich bewirtschaftet ihren Betrieb inzwischen im Nebenerwerb. Nicht alle haben das Glück, dass sich ihr zweiter Beruf perfekt mit der Landwirtschaft verbinden lässt. Zwei Familien im Porträt.

Interview: Waterloo Transparenzdatenbank

Werner Muhm, Steuerexperte und bis 2016 Direktor der AK Wien, über den Strukturwandel in der Landwirtschaft, hypertrophe Förderungen, fleißige Bauern und moderne AgrarunternehmerInnen.

Reportage: Es geht um das Mindeste

Arbeit auf dem Feld wird oft lächerlich gering entlohnt. Auch in Österreich:
Bis heute ist Erntearbeit wichtig für die Versorgung mit Lebensmitteln. Gleichzeitig wird die Arbeit auf dem Feld auch in Österreich oft lächerlich gering entlohnt.

Alle Inhalte der Arbeit & Wirtschaft November 2017

Schwerpunkt Landwirtschaft

Die Kleinen als Feigenblatt

In Europa wie in Österreich: Großbetriebe im Aufwind, Kleinlandwirte kämpfen. Große expandieren auf Kosten der Kleinen.

Im Namen der KleinbäuerInnen

Wie Agrarförderungen meist begründet und wie sie tatsächlich verteilt werden.

Tricks bei der Wasserqualität

Österreichweit hat das Trinkwasser Spitzenqualität. Nicht so in landwirtschaftlich intensiv genutzten Problemregionen.

Veraltetes Steuersystem

Trotz reformierten Einheitswerts ist zu bezweifeln, dass der Agrarsektor einen realistischeren Steuerbeitrag leistet.

Ackern 4.0

Die Digitalisierung der Landwirtschaft gilt als Zukunftsmodell. Sie soll die körperliche Arbeit ersetzen.

Unter den Füßen wird es knapp

Österreich ist ein Meister im Verbrauch von Landflächen. Boden wird immer knapper, was Wohnen zunehmen teurer macht.

Geld kann man nicht essen

Welche Folgen der InvestorInnen-Appetit auf Rendite und die Marktlogik des globalen Systems für arme Länder haben.

Preise im Nebel

Agrarprodukte sind in Österreich deutlich teurer als in Deutschland. Doch ist dieser Unterschied tatsächlich gerechtfertigt?

Das ungleiche Spiel

Kleinbäuerliche Betriebe in Entwicklungsländern zählen zu den Verlierern der weltweiten Öffnung des Agrarsektors.

Ernte aus dem Steuertopf

Was der Agrarsektor 2016 extra bekommen hat und warum es ein Gerechtigkeitsdefizit gibt.

Standards

Historie: „Wachet auf – denkt nach!“
Standpunkt: Bitte mehr Ehrlichkeit!
Statistiken: Landwirtschaftsdaten
Nicht zuletzt – von Rainer Wimmer
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Aus AK und Gewerkschaften
Man kann nicht alles wissen

Pssst! Schwerpunkt Populismus

Ausgabe Oktober 2017

Coverstory: Der Aufwind ist kein Zufall

Hinter dem Erfolg des Populismus stecken ausgeklügelte Strategien:
In Österreich die FPÖ, in den USA Donald Trump, in Deutschland die AfD – in vielen Teilen der Welt sind populistische Parteien seit Jahren im Aufwind. Das ist kein Zufall. Hinter ihren Erfolgen stecken ausgeklügelte, zum Teil altbewährte Strategien. Nur wer diese kennt, kann den Populisten den Wind aus den Segeln nehmen.

Schwerpunkt: Der Elefant namens Ungleichheit

RechtspopulistInnen untergraben die soziale Sicherheit der „kleinen Leute“, für die sie angeblich kämpfen. Ungleichheit wird so noch größer.

Interview: Fortschreitende Normalisierung

Sprachwissenschafterin Ruth Wodak im Gespräch über Sprachstrategien des Populismus und die rechtspolitische Politik der Angst und ihre Methoden.
Der Ökonom und Kulturhistoriker Walter Ötsch spricht über populistische Methoden und Muster und wie wenig hilfreich Entrüstung für die demokratischen Kräfte ist.

Alle Inhalte der Arbeit & Wirtschaft Oktober 2017

Schwerpunkt Populismus

Das schlechte Volk?

Schimpfwort sowie Kampfbegriff: Dabei stammt Populismus sprachlich, wie auch die Demokratie, vom Volk ab.

Kein Geld mehr für unsere Leute?

Das neue freiheitliche Wirtschaftsprogramm sieht massiven Sozialabbau vor. Was ist aus der „sozialen Heimatpartei“ geworden?

Mitgemeint ist zu wenig

Junge fühlen sich im Wahlkampf selten repräsentiert. Das fördert wiederum die Tendenz zu populistischen Gruppierungen.

Im Mund umgedreht

Der Schmähbegriff Lügenpresse stößt auch außerhalb des rechten Milieus auf offen Ohren. auf den Spuren seines Erfolgs.

Hype um Heimat

Die „Heimat“ hat Konjunktur. Dabei weiß niemand, was der Begriff, den es nur im Deutschen gibt, genau bedeutet.

Ein Zwillingspaar?

Rechtspopulismus baut auf die Empfänglichkeit der Menschen für fremdenfeindliche Vorurteile.

Mythos der sozialen Hängematte

Nützen Flüchtlinge und MigrantInnen das Sozialsystem aus? Studien entkräften dies mit Zahlen und Fakten.

Tödliche Straflust

In der EU richtet der Staat nicht mehr über Menschenleben. Doch das Thema „Todesstrafe“ bleibt populistischer Stimmungsmacher.

D wie Demagogie

Von Establishment über Gesinnungsterror bis Systemparteien: Begriffe von und über PopulistInnen.

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Historie: Agitatoren und Agitatorinnen
Standpunkt: Auf dem Rücken der Schwachen
Statistiken: Das 1,2,3 des Populismus
Nicht zuletzt – von Willi Mernyi
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Aus AK und Gewerkschaften
Man kann nicht alles wissen

Zeit für weniger: Schwerpunkt Arbeitszeit

Ausgabe September 2017

Coverstory: Weniger ist mehr

In Betrieben mit kürzeren Arbeitszeiten sind Beschäftigte gesünder und zufriedener:
Flexibilisierung liegt im Trend. Einige Betriebe wollen der Belegschaft mehr Zeitsouveränität verschaffen. Einzelne setzen bereits auf Arbeitszeitverkürzung.

Interview: Höchste Zeit für weniger

Claudia Sorger über kürzere Arbeitszeiten und Geschlechtergerechtigkeit:
Die Soziologin im Gespräch über Arbeitszeitverkürzung, geschlechtergerechte Arbeitszeit und die Auswirkungen von Flexibilisierung.

Hintergrund: Wenn nur einer profitiert

Flexibilität? Nur bei mehr Autonomie und Planbarkeit für die Menschen:
Die große Lösung bei der Arbeitszeit gibt es vorerst nicht, denn sie müsste den ArbeitnehmerInnen mehr Selbstbestimmung und Planbarkeit bringen.

Alle Inhalte der Arbeit & Wirtschaft September 2017

Schwerpunkt Arbeitszeit

Wie viel ist zu viel?

Überstunden bringen Geld und puschen die Karriere. Doch wer häufig länger arbeitet, riskiert seine Gesundheit.

Teilzeit: Armutsfalle für Frauen

Frauen und MigrantInnen sind massiv benachteiligt. Arbeitsrechtliche Verbesserungen sind nur der erste Schritt.

Flexibel in der „gesunden Vollzeit“

Unter welchen Bedingungen eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten gesundheitsorientiert umgesetzt werden könnte.

Autonomie bei der Arbeitszeit

Aktuelles Reizwort: Arbeitszeitflexibilisierung, Weitgehende Autonomie bei der Einteilung der Arbeitszeit wäre wichtig.

Verlorene Tage

Warum der 12-Stunden-Tag negative Folgen für die Gleichstellung von Frauen und Männern in Österreich hätte.

Die Schatten der Leistung

Die Glorifizierung des Leistungsprinzips moderner Gesellschaften verdeckt oft Leerstellen und Schattenseiten.

Jetlag ohne Zeitzonen

Das Zeitmanagement der industrialisierten Welt verursacht dem menschlichen Körper unnötigen Stress: den sozialen Jetlag.

Weniger arbeiten? Das geht!

Weniger Wochenstunden per Gesetz ist nur eine Möglichkeit, die Arbeitszeit zu reduzieren. Ein Überblick.

Arbeitszeit-Glossar

Wichtige Begriffe aus dem Arbeitszeitrecht kurz erklärt. Durchrechnungszeitraum? Gleitzeitrahmen? Rufbereitschaft? Ersatzruhe?

Standards

Historie: Achtstundentag und KV
Standpunkt: Menschen, keine Zitronen
Statistiken: Arbeitszeitflexibilisierung
Nicht zuletzt – von Erich Foglar
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Aus AK und Gewerkschaften
Man kann nicht alles wissen

Was der alles kann! Schwerpunkt Sozialstaat im europäischen Vergleich

Ausgabe August 2017

Coverstory: Sozial ist kein Mascherl

Österreichs Sozialstaat ist anderen weit voraus. Doch auch daran wird geknabbert:
Wir alle profitieren vom Sozialstaat. Weshalb sich der Staat Soziales leisten muss, lässt sich anhand des Komplementären nur zu gut erklären.

Interview: Europäische Standards notwendig

EU-Parlamentarierin Regner über ein sozialeres Europa und Österreichs Aufholbedarf:
Über mögliche Wege zu einem sozialeren Europa und inwieweit Österreich hier tatsächlich Vorbild sein kann.

Reportage: Larisa taucht durch

Wie eine griechische Stadt trotz Sozialabbau und Arbeitslosigkeit überlebt:
Jahrhundertkrise in Griechenland: Weil der Sozialstaat radikal gekappt wurde und Arbeitsplätze Mangelware sind, überlebt Thessallens Hauptstadt Larisa mit Kooperativen und Solidarität.

Alle Inhalte der Arbeit & Wirtschaft August 2017

Schwerpunkt Sozialstaat im europäischen Vergleich

Der soziale Mehrwert

Als wichtiger Teil des Sozialstaats kann der Ausbau von Kinderbetreuung, Pflege- und Betreuungsarbeit zum Jobmotor werden.

Weltmeister oder Totalversager?

Erst Vorbild, dann Vertreibung aus dem Familienparadies: die österreichische Familienpolitik im EU-Vergleich.

Abgaben = Sozialstaat = Wirtschaftserfolg

In Zeiten schwachen Einkommenswachstums sind radikale Steuersenkungen keine gute Idee.

Kürzen bei den Ärmsten

Vermögens- und Erbschaftssteuern spielen im Wahlkampf eine untergeordnete Rolle.

Sparen beim Staat steigert Ungleichheit

Der Sozialstaat sorgt für weniger Ungleichheit. Das Kürzen von Sozialleistungen vergrößert die Kluft zwischen Reich und Arm.

Die Zukunft einer Absichtserklärung

Das soziale Europa steckt in den Kinderschuhen. Gewerkschaften fordern konkrete und vor allem verbindliche soziale Ziele.

Weil sie Zukunft hat

Zentrale Fragen in der Sozialversicherung sind der gleiche Zugang zu Leistungen und die Versorgungsqualität.

Was machen wir Ösis besser?

Eine Vergleichsstudie zeigt deutlich: Österreich hat ein viel besseres Pensionssystem als Deutschland.

Sozialer Frieden ist Pflicht

Was die Pflichtmitgliedschaft in der AK mit Sozialpolitik zu tun hat und warum sie sogar wirtschaftlichen Erfolg brachte.

Standards

Historie: Vom liberalen zum sozialen Staat
Standpunkt: Leistungsträger Sozialstaat
Statistiken: Mit dem Sozialstaat durch das Leben
Nicht zuletzt – von Alois Stöger
Frisch gebloggt
Aus AK und Gewerkschaften
Man kann nicht alles wissen

Big Bang! Schwerpunkt Start-Ups

Ausgabe Juni 2017

Coverstory: Zwischen Märchen und Innovation

Zukunft der Wirtschaft, Cashcow oder Weltverbesserung: ein Streifzug.
Start-Ups sind für viele der Prototyp der neuen Wirtschaft: flexibel und damit in der Lage, auf rasche Veränderungen zu reagieren, als große Unternehmen. Ein Streifzug.

Interview: Flexibilität braucht Sicherheit

Arbeitsrechtler Martin Risak über Löcher im Arbeitsrecht und notwendige Widerstände:
Der Wiener Arbeits- und Sozialrechtler warnt vor fehlender Sicherheit bei atypischen Arbeitsverhältnissen. Betroffene sollten sich zusammenschließen.

Reportage: Nachhaltiger Gründergeist

Ein Lokalaugenschein bei Start-Ups, die soziale und nachhaltige Arbeit leisten:
Nicht alle Start-Up-GründerInnen träumen nur davon, rasch an das große Geld zu kommen. Ein Lokalaugenschein bei Start-Ups, für die umweltbewusst nachhaltiges Handeln und eine soziale Haltung Eckpfeiler der Unternehmenskultur sind.

Alle Inhalte der Arbeit & Wirtschaft Juni 2017

Schwerpunkt Start-Ups

Das unbekannte Wesen

Start-Ups sind in aller Munde, eine einheitliche Definition gibt es allerdings nicht. Ein Versuch, das Phänomen zu begreifen.

Gemeinsam für die faire Plattform

International vernetzen sich bereits CrowdworkerInnen und kämpfen für faire Spielregeln. Die sind auch in Östereich nötig.

Geschäftsmodell Gesetzesbruch

Start-Ups der USA reizen rechtliche Rahmen aus, das kommt sie teuer zu stehen. FreiberuflerInnen kämpfen um ihre Rechte.

Start-ups als Beschäftigungsmotor?

Große Ängste, große Hoffnungen: Können Apps Arbeitsplätze auffangen, die etwa durch den Online-Handel verloren gehen?

Wie Ideen & Geld zusammenfinden

Welche Motive verfolgen eigentlich die Geldgeber der Start-ups und wie stehen sie zu ArbeitnehmerInnenrechten?

Kooperation, Markt und Macht

Etablierte Unternehmen profitieren von der Flexibilität der Start-ups. Markt und Macht sind aber ungleich verteilt.

Aktien statt Tellerwaschen?

Erst ein niedriges Gehalt und dann reich werden, wenn das Start-up teuer verkauft wurde! Verlockend, aber leider nur ein Schmäh.

Crowd-Träume werden wahr …

KonsumentenschützerInnen warnen Geldgeber vor riskanten Investments in soziale und kreative Geschäftsideen von Start-ups.

Start-up-Slang

A&W erklärt die wichtigsten Begriffe aus der Welt der Beschleuniger, Wirtschaftsengerln und digitalen UreinwohnerInnen.

Standards

Historie: Die Leute kamen gerne
Standpunkt: Missbrauchte Start-ups
Statistiken: Start-ups
Nicht zuletzt – von Agnes Streissler-Führer
Frisch gebloggt
Aus AK und Gewerkschaften
Man kann nicht alles wissen

Stadt, Land, Flucht: Schwerpunkt Großstadt

Ausgabe Mai 2017

Coverstory: Auf die Zukunft bauen

Leistbares Wohnen, gute Infrastruktur, Verkehr: die Baustellen der Stadt.
Schon bald werden in der österreichischen Hauptstadt zwei Millionen Menschen leben. Dafür muss nicht nur ausreichend Wohnraum geschaffen werden, auch die Infrastruktur muss mithalten können. Ein Überblick.

Interview: Gentrifizierung auf Wienerisch

Soziologe Christoph Reinprecht über Barrieren und Herausforderungen im sozialen Wohnen:
Der Soziologe über die spezifisch wienerische Ausprägung der Gentrifizierung, soziale Durchmischung, das soziale Miteinander in der Großstadt und problematische Entwicklungen im sozialen Wohnbau.

Reportage: Im Schatten der Armut

In Wien sorgen mehrere Einrichtungen für das Wohl von Wohnungslosen:
Wohnungslosigkeit kann jede/n treffen, von Jugendlichen bis zu AkademikerInnen. Ein Lokalaugenschein in Wiener Projekten, die Wohnungslosen nicht nur eine Unterkunft gewähren.

Alle Inhalte der Arbeit & Wirtschaft Mai 2017

Schwerpunkt Großstadt

Im Zeichen der Teuerung

Wachsende Städte, steigende Wohnpreise: Österreichs Wohnbaupolitik steht vor großen Herausforderungen.

Vom guten Leben in der Stadt

Der öffentliche Raum wir in der wachsenden Stadt rarer. Er muss als Lebensraum schon in der Planung mitgedacht werden.

Kampf um Raum

Zehntausende Menschen suchen in Wien eine Unterkunft. Gleichzeitig stehen zehntausende Wohnungen leer. Alles Zufall?

Haus-Verstand

Was Österreichs Wohnpolitik erfolgreich macht. Und wie man sie verbessern kann. Eine Analyse in sechs Kapiteln.

Wie urban ist Armut?

Stadtluft versprach über Jahrhunderte nicht nur Freiheit, sondern auch Wohlstand. Ist das heute noch so?

Ade Gemeinnützigkeit

Im „Plan A“ der SPÖ ist nicht weniger vorgesehen, als die strengen Regeln für Spekulation aufzuweichen.

Auch fürs Umland von Nutzen

Von der städtischen Infrastruktur profitieren nicht nur die StädterInnen. Nötig wäre eine Ausweitung der Investitionen.

Mehr als (nur) ein Dach überm Kopf

Besonders den Gewerkschaften war es immer ein Anliegen, dass Menschen sich in ihren Wohnungen reicher fühlen, als sie es sind.

Wide die Auswüchse des Marktes

Eine Reform des Mietrechts ist überfällig, um leistbares Wohnen zu gewährleisten und MieterInnen Rechtssicherheit zu geben.

Standards

Historie: Aufbauen heißt Bessermachen
Standpunkt: Die soziale Frage stellen!
Statistiken: Teures Wohnen
Nicht zuletzt – von Michael Gehbauer
Frisch gebloggt
Aus AK und Gewerkschaften
Man kann nicht alles wissen

1700 Euro: Schwerpunkt Mindestlohn

Ausgabe April 2017

Coverstory: Das ist ja wohl das Mindeste!

Mit 1.500 Euro ist man gerade nicht mehr armutsgefährdet. Ein Armutszeugnis:
Der Mindestlohn ist kein Geschenk, denn in der Regel schaffen ArbeitnehmerInnen einen größeren Wert, als sie Lohn und Sozialabgaben „kosten“. 1.500 Euro sind nur die erste Etappe.

Interview: Sozialpolitische Notwendigkeit

WIFO-Chef Christoph Badelt über die längst fällige Erhöhung des Mindestlohns:
Wichtige Maßnahme gegen Armut. Für WIFO-Chef Christoph Badelt ist die Anpassung der Mindestlöhne eine sozialpolitische Notwendigkeit – und er sieht Bedarf für weitere Entlastung.

Reportage: Spinnen am 1.500er-Stoff

Die Textilproduktion hat die Mindestlöhne erhöht. Ein Betriebsbesuch:
Die Textilindustrie ist eine jener Branchen, in denen sich die Sozialpartner auf eine Anhebung der Löhne und Gehälter auf mindestens 1500 Euro brutto geeinigt haben. Was sagen die BetriebsrätInnen zu den neuen Entwicklungen?

Alle Inhalte der Arbeit & Wirtschaft April 2017

Schwerpunkt Mindestlohn

Wir können´s besser!

Das österreichische System, in dem Sozialpartner die Mindestlöhne ausverhandeln, ist ein Erfolgsmodell.

Beschäftigt, weiblich, unterbezahlt

Überall begegnet man ihnen: Beschäftigten, meist Frauen, die weniger als 1.500 Euro im Monat verdienen.

Lohn allein reicht nicht

Ein ganzes Bündel an Maßnahmen wird benötigt, um Menschen vor Armut und Ausgrenzung zu schützen.

Wer sind die zwei Prozent?

In Österreich werden 98 Prozent der unselbständig Beschäftigten von einem KV erfasst. Doch was ist mit dem Rest?

Was bringt der Mindestlohn?

Unterste Löhne zu erhöhen kurbelt die Wirtschaft an, entlastet die Staatskassen, hat aber keine Effekte auf Beschäftigung.

Am (europäischen) Prüfstand

Viele EU-Länder versuchen, negativen Entwicklungen am Arbeitsmarkt mit gesetzlichen Mindestlöhnen entgegenzuwirken.

Kampf gegen weiße Flecken

Die sinkende Tarifabdeckung in Deutschland macht einen gesetzlichen Mindestlohn nötig. Die Bilanz ist positiv.

Kontrolle ist besser

Der beste Mindestlohn nutzt wenig, wenn er nicht bezahlt oder ein Dienstverhältnis via Scheinselbständigkeit umgangen wird.

Wer fragt, kriegt Antworten

Einige Fragen, die dem ÖGB in letzter Zeit häufig gestellt werden, im echten Leben sowie in sozialen Medien.

Standards

Historie: Solidarische Lohnpolitik
Standpunkt: Unwürdiges Gezerre um das Mindeste
Statistiken: Der Mindestlohn im Überblick
Nicht zuletzt – von Roman Hebenstreit
Frisch gebloggt
Aus AK und Gewerkschaften
Man kann nicht alles wissen

Durchschaut: Schwerpunkt Bedürftigkeit

Ausgabe März 2017

Coverstory: Bessere Verteilung, bitte!

Warum Bedürftigkeit nicht das Maß aller Dinge im Sozialstaat ist:
Der Sozialstaat bietet den Menschen bessere Lebensperspektiven, besonders in schwierigen Lebenslagen. Um ihn für die Zukunft abzusichern, müssen alle etwas beitragen.

Interview: Löcher im sozialen Netz

Sozialökonomin Karin Heitzmann über Bedürfnisse, Kosten und Investitionen:
Sozialökonomin Karin Heitzmann plädiert für den Wandel vom Sozialversicherungsstaat zum Sozialstaat.

Reportage: Bedarf an Jobs für Ältere

Ein Besuch in Betrieben, die Langzeitarbeitslosen Perspektiven bieten:
AMS-Termine, unzählige Bewerbungen, seltene Vorstellungsgespräche: Warum sind immer mehr Menschen langzeitarbeitslos und wie kann man diesem Problem entgegenwirken?

Alle Inhalte der Arbeit & Wirtschaft März 2017

Schwerpunkt Bedürftigkeit

Von der Umverteilung nach oben

Der österreichische Sozialstaat nützt allen, doch wer gut verdient, profitiert noch mehr von öffentlichen Leistungen.

Service für jede Lebensphase

Soziale Dienstleistungen decken Bedürfnisse ab, wo finanzielle Zuwendungen allein zu wenig wären.

Geld allein ist zu wenig

Bedingungsloses Grundeinkommen löst kaum Probleme. Der Sozialstaat kann aber durch Aspekte daraus verbessert werden.

Abgehängt und verhöhnt

Personen, die mit Etiketten wie Arbeitsmarkt-, Bildungs- und auch Politik-Ferne versehen werden, sind beliebte Sündenböcke.

Der Sozialstaat bleibt gefordert

Der neue Sozialbericht zeigt: Einkommen und Lebenschancen sind nicht fair verteilt. Betroffen sind nicht nur Ärmere.

Lohnnebenkosten sozial senken

Die Wertschöpfungsabgabe macht Arbeit billiger. Ausgaben können gerechter finanziert werden.

Kavaliersdelikt auf Staatskosten

Mit einigen Maßnahmen will man Sozialbetrug und Steuerhinterziehung eindämmen. Etappenerfolge gibt es bereits.

Flexibler, fairer und transparenter

Neue Regeln beim Kinderbetreuungsgeld erleichtern Frauen den Wiedereinstieg und ermöglichen den Papa-/Babymonat.

Als der Bedarf verloren ging

Eine einheitliche Mindestsicherung wäre gerecht. Doch einige Bundesländer wehren sich und kürzen Leistungen.

1927 – Gewaltlösung in Österreich

Eine Ausstellung über den österreichischen Weg in Diktatur und Faschismus macht Station in mehreren Bundesländern.

Standards

Historie: Sozialabbau und Armutsverwaltung
Standpunkt: Bedarf ist kein Stigma
Statistiken: Sozialstaat und -leistungen
Nicht zuletzt – von Bernhard Achitz
Frisch gebloggt
Aus AK und Gewerkschaften
Man kann nicht alles wissen

Frohe Kunde: Schwerpunkt KonsumentInnenschutz

Ausgabe Februar 2017

Coverstory: König Kunde oder Konsumtrottel?

Einkaufen wird immer komplexer – und damit auch der KonsumtenInnenschutz:
Zur ambivalenten Geschichte des VerbraucherInnenschutzes zwischen Rechtslosigkeit und Regulierungssucht, Konsum und Konsumkritik sowie menschlichem Kaufverhalten.

Interview: Schlimme Tricks auf gesättigten Märkten

Buchautor Sepp Eisenriegler über Nachhaltigkeit und Ermächtigung von KonsumentInnen:
Sepp Eisenriegler weiß so gut wie kaum jemand, warum es kein Zufall ist, dass günstige Waschmaschinen nach drei Jahren den Geist aufgeben und es keine Ersatzteile für den Staubsauger gibt.

Reportage: Zurückverfolgt zum Ursprung

Herkunfstransparenz? Eine Reise vom Discounter in den Stall:
Wie transparent ist die Herkunft von Lebensmitteln? Wir haben den Test gemacht und Rindfleisch vom Discounter bis in den Stall zurückgeführt.

Alle Inhalte der Arbeit & Wirtschaft Februar 2017

Schwerpunkt KonsumentInnenschutz

Sharing? Oder doch Dividing?

In der „Sharing Economy“ erscheint die Aufteilung von Verantwortung, sozialen Folgen und Profiten eher einseitig.

Modern Banking

Privatisierung, Krisen, Globalisierung und Digitalisierung bewirken dramatische Veränderungen im Bankensektor.

Ist kaufen smarter?

Produkte haben oft ein rasches Ablaufdatum. Reparieren ist meist nicht nur smarter, sonder auch besser für die Umwelt.

Zurück zum Start

Wie vor gesundheitsschädlichen Produkten gewarnt wird und weshalb Produktrückrufe ernst zu nehmen sind.

Mit dem Einkauf die Welt verbessern

Woran erkennt man fair produzierte Angebote? Wo gibt es Mängel? Eine Umschau bei Lebensmitteln und Schuhen.

Punkte für gefälliges Verhalten

Bonitätsbewertungen entscheiden oft, ob man als VertragspartnerIn akzeptiert wird. Praxis und soziale Folgen eines Screenings.

Das unsichere Netz

Immer mehr Alltagsgegenstände werden mit dem Internet vernetzt. Vorteile und Gefahren des „Internets der Dinge“.

Ungleichheit mit System

Im europäischen Online-Handel gibt es zahlreiche Schlagbäume. Die EU-Kommission reagiert nur zögerlich.

Geschäft mit der Verunsicherung

Ist eine private Vorsorge wirklich eine Alternative zur angeblich schlechter werdenden sozialen Absicherung?

Standards

Historie: Die Preistreibereibremse
Standpunkt: Guter Konsum ist eine Verteilungsfrage
Statistik: Die wichtigsten (Bio-)Gütesiegel
Gut zu wissen
Nicht zuletzt – von Gabriele Zgubic
Frisch gebloggt
Aus AK und Gewerkschaften
Man kann nicht alles wissen