Autor*in – Brigitte Pellar

Brigitte Pellar ist Historikerin mit dem Schwerpunkt Geschichte der ArbeitnehmerInnen-Interessenvertretungen und war bis 2007 Leiterin des Instituts für Gewerkschafts- und AK-Geschichte in der AK Wien.

geschichte des Sozialstaats

Die Geschichte des Sozialstaats

Er ist keine Staatscaritas – der Sozialstaat ist ein Demokratieprojekt. Sein Ziel sind eine gerechtere Gesellschaft mit weniger Ungleichheit und die Chance auf Mitbestimmung nicht nur bei Wahlen. Das rief und ruft oft starken Gegenwind hervor.

Die Geschichte des Sozialministeriums

Historie: Amputiertes Sozialministerium

Immer wenn die Kompetenz für Arbeitsrecht und Arbeitsmarkt aus dem Sozialministerium herausgerissen wurde, signalisierten Regierungen eine Politik gegen die Gleichberechtigung von Arbeitnehmer:inneninteressen – ob 1938, im Jahr 2000 oder 2020.

Historie: Führerkult und Jugendkult

Die NS-Jugendpolitik verkaufte den Führerkult als Angebot der Freiheit vom gesellschaftlichen Zwang. Nur dem Führer verpflichtet, sollte die „deutsche Jugend“ den Erwachsenen zeigen, wo es langgeht. Das wirkte im demokratischen Österreich noch Jahrzehnte nach.

Lohnindex und Reallohn

Die Hyperinflation nach dem Ende des Ersten Weltkriegs drohte die Lohnerhöhungen aufzufressen. Mit dem „Lohnindex“ setzten die Gewerkschaften eine Teilanpassung an den sinkenden Geldwert durch und sicherten damit die Existenz vieler Familien.

Die Geschichte der Pflege

Pflege ist Schwerarbeit, das hat sich trotz der Fortschritte bei Ausbildung und Arbeitsrecht seit 150 Jahren nicht geändert. Die Gewerkschaften kämpften von Anfang an um faire Bedingungen für die Pflegenden – auch im Interesse der Patient:innen.

Langer Atem im Kampf gegen Bildungshürden

Der durchschnittliche Bildungsstandard ist während der letzten Jahrzehnte zwar besser geworden, doch das bedeutet noch lange nicht, dass unser Bildungssystem auch gerecht ist. Brigitte Pellar wirft einen Blick zurück auf den langatmigen Kampf gegen Bildungshürden.

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