Autor*in – Brigitte Pellar

Brigitte Pellar ist Historikerin mit dem Schwerpunkt Geschichte der ArbeitnehmerInnen-Interessenvertretungen und war bis 2007 Leiterin des Instituts für Gewerkschafts- und AK-Geschichte in der AK Wien.

Wandbild im Gemeindebau Sandleitenhof

Historie: Der Teufelskreis der Bildungsarmut

Bildungsarmut war über Jahrhunderte für die Mehrheit der Arbeitenden Normalzustand. Der Sozialstaat hat viel verbessert, aber ganz konnte er die Bildungsbarrieren noch immer nicht beseitigen. AK und ÖGB kämpfen dafür, diese Ungerechtigkeit zu beenden.

Historie: Es begann vor 150 Jahren

Kollektivverträge, wie sie in Österreich abgeschlossen werden, sind eine weltweite Besonderheit. Das Recht darauf musste von den Gewerkschaften über 150 Jahre Schritt für Schritt erkämpft werden. Es zu sichern ist immer wieder eine Herausforderung.

Machtverhältnisse: Nicht Gnade, sondern Recht

Der Sozialstaat gibt den Menschen, die in seinem Bereich leben, statt Almosen Rechte und Chancen und beschränkt die Demokratie nicht auf das Parlament. Das stellte immer schon die Machtverhältnisse infrage und führte zu Gegenwind.

Rassismus-Blockade gegen Gewerkschaften

Die europäischen Kolonialmächte verboten einheimischen Arbeitnehmer*innen in Afrika, Asien und Lateinamerika fast immer, Gewerkschaften zu gründen. Mit den Befreiungsbewegungen kam ihre Chance – aber die Globalisierung setzt sie unter neuen Druck.

Historisches Plakat zur Polio-Impfung

Als die Polio-Kinder nicht mehr kamen

Wenn das Polio-Virus aktiv wird, kommt es zur Kinderlähmung und damit zu lebenslanger Behinderung, oft auch zum Tod. Österreich half entscheidend dabei mit, einen Schutzschild dagegen aufzurichten.

Streik in Second Life

Als in Second Life gestreikt wurde

Virtuelle Demonstration, echter Arbeitskampf: Vor elf Jahren lieferte sich die Gewerkschaftsbewegung in Second Life einen Schlagabtausch mit IBM. Was wurde aus diesem Testlauf gelernt?