Bei Beschäftigungsgenossenschaften greifen die Vorteile von selbstständiger Arbeit und sozialer Sicherheit des Dienstverhältnisses ineinander. Bringt diese österreichische Pionier-Idee EPUs das gute Leben?
Öffentliches Vermögen ist gut für uns alle – und bietet Raum für Gestaltung und Visionen.
Über Statussymbole drücken Menschen wohl am deutlichsten aus, wie gut es ihnen geht. Doch wie wichtig ist für die Menschen jener Besitz,den die Werbung so gerne verkaufen möchte? Welche Rolle spielt das Einkommen, die Arbeit selbst – und was macht sonst das gute Leben aus?
Ein gutes Leben, egal welches Geschlecht? Davon kann leider noch keine Rede sein: Noch immer verdienen Frauen weniger als Männer, arbeiten häufiger unbezahlt, haben weniger Freizeit, stoßen an gläserne Decken und müssen gegen Vorurteile kämpfen.
Schwächelnde Konjunktur und steigende Arbeitslosigkeit sind nicht naturgegeben. Gegensteuern ist schon jetzt angesagt, denn Arbeit ist wichtiger Bestandteil eines gutes Lebens.
Wachstum bringt nicht automatisch Wohlstand für alle, viele Dimensionen eines guten Lebens werden gar nicht berücksichtigt. Wie die AK gesellschaftlichen Fortschritt in den Mittelpunkt stellt.
Alois Guger, emeritierter Wissenschafter am WIFO, über ein gutes Leben aus ökonomischer Sicht und was sich in Zukunft ändern muss, wenn weiterhin viele Menschen am Wohlstand teilhaben sollen.
In Österreich sind die Löhne durch ein dichtes Netz an Kollektivverträgen abgesichert. Davon profitieren auch die untersten Einkommen. Zudem peilen Gewerkschaften einen höheren Mindestlohn an.