Während Österreich bei seinem Sozialstaat für klare Verhältnisse sorgt, kämpft der deutsche mit Ausnahmen und Sonderregelungen. Die Folge sind Zwei-Klassen-Systeme und Zukunftssorgen. Ein Vergleich der Nachbarländer.
Die Corona-Krise hat bei jenen, die für längere Zeit erwerbsarbeitslos waren, auch einen leichten Knick am Pensionskonto hinterlassen. Für das Gros der Beschäftigten hat sich die Krise hier nicht ausgewirkt. Wichtig ist nun, das Pensionssystem nicht durch Sparpläne zu beschädigen und den Gender Pension Gap weiter zu verringern.
„Eigenverantwortung statt Sozialstaat“ lautet das Dogma der ÖVP seit mehr als zwei Jahrzehnten. Das äußert sich in einer minderheitenfeindlichen Politik – und im Bild der „Karrierefrau“.
Ausgabe August 2021: Seit Monaten wird der Sozialstaat herausgefordert und angegriffen. Warum es jetzt Wachsamkeit, Beharrlichkeit und neue Ideen braucht, wenn wir ihn bewahren wollen.
Garantien aus dem EU-Budget stehen für einen wirtschaftlichen Aufschwung, grünes Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand zur Verfügung. Mit erhofften Investitionen von beinahe 400 Milliarden Euro sollen sich Unternehmen und Staaten fit für die Zukunft nach der Corona-Krise machen.
Die europäischen Kolonialmächte verboten einheimischen Arbeitnehmer*innen in Afrika, Asien und Lateinamerika fast immer, Gewerkschaften zu gründen. Mit den Befreiungsbewegungen kam ihre Chance – aber die Globalisierung setzt sie unter neuen Druck.
China baut seine Handelsrouten rund um die Welt massiv aus. Das Projekt nennt sich „Belt and Road Initiative“ oder „Neue Seidenstraße“. Die Volksrepublik profitiert davon enorm. Vor allem, weil sie die Hauptlast ausgelagert hat. FAQs zum Thema.
Einweg-Plastikverpackungen, die sofort den Weg auf die Müllhalde finden, oder Gebrauchsgüter, die nach kurzer Zeit bereits wieder entsorgt werden, weil sie nicht funktionieren: Unternehmen sollten und Konsument*innen können etwas gegen den Müllberge tun.
#MeToo ist in der österreichischen Medienszene angekommen – mehrere Frauen erheben Sexismusvorwürfe gegen den Medienmanager Wolfgang Fellner. Aber bedeutet diese medienwirksame Debatte nun auch, dass wir insgesamt offener über das Phänomen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz sprechen? Und was sagt eigentlich das Arbeitsrecht dazu? Wo fängt sexuelle Gewalt an?