Angriffe auf Arbeitnehmer/Innen

Dieser Schwerpunkt erschien im Juni 2019 in der Ausgabe 05/2019 der Arbeit&Wirtschaft.

(C) Michael Mazohl

Interview: Gut gewappnet

Die AK war von der geplatzten türkis-blauen Regierung von Anfang an massiven Angriffen ausgesetzt, insbesondere drohte man mit der Senkung der Beiträge. Auch die Entmachtung der ArbeitnehmerInnen in der Sozialversicherung bringt eine Schwächung ihrer Interessen. Was das für konkrete Folgen hat und wie AK und ÖGB dagegenhalten, erläutert Barbara Teiber, Bundesvorsitzende der GPA-djp und Vizepräsidentin der Wiener AK.

Zurechtgebogen

Die Sozialversicherung leistet gute Dienste. Die gescheiterte türkis-blaue Regierung beschloss eine neue Struktur – und baute den Einfluss der Arbeitgeber aus.

Schwarz-blaue Wiederholungen

Niemand kann überrascht sein: Bereits die erste ÖVP/FPÖ-Koalition war eine Regierung des Sozialabbaus, der Privatisierungen und der Geschenke für Unternehmen.

Intransparent und mächtig

Die Industriellenvereinigung finanziert eine Reihe von Think-Tanks, die Türkis-Blau die Politik eingeflüstert haben. Ein Überblick.

Schiefes Brüsseler Parkett

Gerade einmal zwei Prozent der Organisationen vertreten die Interessen von ArbeitnehmerInnen in der EU-Hauptstadt. Umso wichtiger ist die Präsenz der AK.

Motor und Vermögen

Geht’s dem Sozialstaat gut, geht’s der Wirtschaft gut: Dass sich AK und Gewerk­schaften für einen leistungsstarken Sozialstaat einsetzen, ist keineswegs retro.

Einseitige Angriffe

Gerade die Arbeiterkammer wurde von Türkis-Blau stark angegriffen. Dabei ist sie ein wichtiger Akteur im sozialen Ausgleich, der Österreich so erfolgreich gemacht hat.