Ein Satz geistert durch soziale Medien: „Der Mensch ist das Virus.“ Was steckt da dahinter? Nichts Gutes. Politikwissenschafterin Natascha Strobl analysiert die Rhetorik der Krise.
Helikoptergeld. Früher waren es eher nur ein paar Spinner*innen unter den Ökonom*innen, die vorschlugen, der Staat solle jedem Bürger bzw. jeder Bürgerin einfach einen hohen Geldbetrag überweisen. Jetzt wird diese Idee populär. Selbst der Finanzminister will eine solche Maßnahme nicht ausschließen. Was wären die Vorteile einer solchen Aktion?
Ganz Österreich kocht! Wenn auch unfreiwillig. Im Trend schon vorher: das Einkochen. Besonders schmackhaft in diesen Tagen: eingekochter Neoliberalismus.
Trifft uns das Corona-Virus wirklich alle gleich? Sind wir von den derzeitigen Quarantäne- und Präventivmaßnahmen wirklich alle gleich betroffen? Oder trifft es die einen von uns wohl doch um einiges härter als die anderen?
Armut grenzt aus, beschämt, macht krank und lässt nur wenig Möglichkeiten, das eigene Leben zu gestalten und gesellschaftlich teilzuhaben. Das war schon vor der Corona-Krise der Fall – und eine Verschlechterung ist zu befürchten.
Homeschooling stellt viele Eltern vor große Herausforderungen. Gegenseitige Unterstützung ist angesagt – das geht auch aus der Distanz. Und online entstehen gerade neue Angebote für den Alltag im Klassenzimmer zu Hause.
Wie hängt Klasse mit Krise zusammen? Robert Misik analysiert und zitiert den „Buddy“ von Karl Marx, Friedrich Engels.
Nicht alle SchülerInnen Österreichs haben dieselben Chancen. Sehr oft hängen diese von ihren Eltern ab – Stichwort Bildungsvererbung. In Zeiten von Corona wird diese Problematik noch verschärft: Kinder, die im Heimunterricht gut von ihren Eltern unterstützt werden können und zu Hause die nötigen Ressourcen vorfinden, liegen klar im Vorteil. Doch was ist mit all den anderen?
Team Österreich! Liebe Österreicher und Österreicher! ... aber fehlt da nicht wer? Oh ja, ganz viele. Politikwissenschaftlerin Natascha Strobl analysiert im Krisentagebuch 005 die Rhetorik der Krise.