Während Normalverdiener*innen gerade um ihre Jobs zittern, teilweise nur noch Lohnersatz aufgrund von Kurzarbeit erhalten oder – wie in den meisten sogenannten „systemerhaltenden Jobs“ – eh schon schlecht verdienen, bleiben hohe Managergehälter von der Corona-Krise auch weiterhin unberührt. Ist das eigentlich fair? Oder andersrum: Wo ist da eigentlich die Leistung?
Vor einigen wenigen Wochen diskutierten wir über den sogenannten „Fachkräftemangel“ in Hotel- und Gastgewerbe. Puff. Alleine in dieser Branche: 300.000 Beschäftigte.
Arbeiterkammer und ÖGB haben eine Hotline zu Rechtsfragen inmitten der Corona-Krise aus dem Boden gestampft. Tausende rufen hier täglich an. Wenn man ihnen zuhört, zeigt sich: Viele Arbeitgeber sitzen offenbar dem Irrglauben auf, dass im Moment alles möglich sei. Doch das stimmt nicht. Wer sind die Menschen hinter der Hotline?
Wer schafft die Arbeit? WER schafft die Arbeit? Die Frauen schaffen die Arbeit. Die systemrelevante Arbeit und die Pflege- und Sorgearbeit. Merkt euch das einmal!
In Zeiten von Corona ist der Schutz der ArbeitnehmerInnen wichtiger denn je. Speziell im Handel sind besondere Schutzmaßnahmen zu treffen, um die Beschäftigten vor der Ansteckungsgefahr zu schützen.
Homeoffice – wer hat damit bisher eigentlich Erfahrungen gemacht? Wenige. Und was hat das mit Kurzarbeit zu tun? Viel – für viele.
Alle Tourist*innen fallen weg, alle geplanten Konferenzen sind abgesagt. Kündigungen müssen verhindert werden.
Arbeitsplätze zu sichern, informieren und beruhigen. Nach der Krise: endlich mehr Geld für die Beschäftigten!
Extreme Kundenfrequenz, Mitarbeiter*innen werden dringend gesucht. Die Sorgen um die Ansteckungsgefahr für die Beschäftigten bleibt.