Gesellschaftspolitik im Regierungsprogramm

Dieser Schwerpunkt erschien im April 2018 in der Ausgabe 03/2018 der Arbeit&Wirtschaft.

Foto (C) Christian Fischer

In Favoriten nahm die österreichische ArbeiterInnenbewegung ihren Ausgang. Ihre Spuren findet man bis heute. Sie legen davon Zeugnis ab, wie viel Menschen erreichen können, wenn sie sich zusammenschließen, um für ihre Rechte zu kämpfen. Ein Spaziergang durch Geschichte und Gegenwart.

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Standpunkt: Das unmenschliche Gespenst

Diesmal ist es anders, meinte der Schriftsteller Doron Rabinovici kürzlich in einer Rede bei der Donnerstagsdemonstration in Wien. Er bezog sich damit auf die Demos, die um die Jahrtausendwende zum ersten Mal stattfanden und von denen ein starkes Zeichen gegen die Koalition zwischen ÖVP und FPÖ ausging.

Infografik: Gedenken aus ArbeitnehmerInnensicht

Wandel in der Wirtschaft
Beschäftigung in den Sektoren, 1951 bis 2016
Wöchentliche Arbeitszeit im Rückblick
1950 bis 1985
Veränderung der Beschäftigung
Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigung, 1986 bis 2016
Wichtige Reformschritte für Beschäftigte und ihre Interessenvertretung
1848 bis 1975

Infografiken dazu und noch viel mehr Fakten gibt es informativ und übersichtlich zum Downloaden
Quelle: Arbeit&Wirtschaft 9/18
Datum: 13.11.2018 00:00

Nicht zuletzt: Es ist nicht genug!

Vor über achtzig Jahren haben die Nationalsozialisten das eigenständige Österreich ausgelöscht. Aber schon zuvor wurden freie Gewerkschaften strukturell zerstört, die Führung zerschlagen und Aktivisten und Aktivistinnen eingesperrt.

Foto (C) Verein für Geschichte der ArbeiterInnenbewegung (VGA)

Wiens roter Oktober

ArbeiterInnen kämpften 1848 bis zum Schluss für die demokratische Revolution, aber nur wenige Studenten und Akademiker.

Foto (C) ÖNB-Bildarchiv / picturedesk.com

Wer die Wahl hat …

Das Wahlrecht wird seit über einem Jahrhundert Schritt für Schritt inklusiver. Defizite bestehen aber bis heute.

Foto (C) Georg Hochmuth / APA / picturedesk.com

Verlagerung der Verantwortung

1968 wurde die Arbeitsmarktverwaltung auf neue Beine gestellt. Arbeitslosigkeit wurde als gesellschaftliches Problem gesehen, nicht als privates Versagen.

Foto (C) Barbara Pflaum / Imagno / picturedesk.com

Revolution light

Zwar hat die 68er-Bewegung in Österreich nicht so große Wellen geschlagen, doch sie war Startschuss für viele Reformen und gesellschaftliche Veränderungen.