90 Prozent des weltweiten Warenverkehrs wird über Handelsschiffe abgewickelt, mehr als eine Million Seeleute arbeiten dafür an Bord der Frachter. Oft über 300 Stunden im Monat, Ruhetage gibt es nicht, die Gehälter sind gering. Denn die Flagge bestimmt das Arbeitsrecht an Board und Reedereien ziehen dorthin, wo es am günstigsten ist. Und was macht eigentlich Isolation mit der Besatzung – nicht nur in Zeiten von Corona? Eine Reportage auf hoher See.
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Sie arbeiten zwölf Stunden am Tag, sind hautnah einem Virus ausgesetzt, der die ganze Welt lahmlegt, und verdienen viel zu wenig. Systemrelevant nennt sie die Politik, und klatscht dazu aus dem Fenster. Aber wie sieht der Arbeitsalltag während der Corona-Krise im Spital wirklich aus? Wir haben eine Krankenpflegerin gefragt. Sie wollte es selbst erzählen. Anja Melzer hat mitgeschrieben.
Stellt euch vor, wir würden in einer Gesellschaft leben, in der Kinder Priorität hätten ... Politikwissenschaftlerin Natascha Strobl über fehlende Perspektiven in der Corona-Krise.
In einem Artikel hat sich unser Chefredakteur Michael Mazohl mit den Fabelwesen und Mythen rund um die Erbschaftssteuer beschäftigt. Einigen Kommentare dazu gibt er hier Konter.
1920 kündigte sich eine leichte Erholung der Wirtschaft an und in Wien begann ein konsequenter Kampf gegen die Tbc. Doch ab 1922 folgte der zweite Wirtschafseinbruch. Der Kampf um höhere Arbeitslosenunterstützung und besseren Bedingungen bei Kurzarbeit begleitete ab jetzt die Tätigkeit der Gewerkschaft und die neu gegründete Arbeiterkammer.