Die Inflation ist im Jänner wieder gestiegen. Die Preise für Waren des täglichen Bedarfs bleiben weiter hoch. Normale Bürger:innen müssen den Gürtel enger schnallen. Ihre Chefs nicht.
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Der Herbst ist traditionell von den Kollektivvertragsverhandlungen geprägt. Dieses Jahr ziehen sich die Verhandlungen in den Winter – denn es geht um mehr als nur mehr Prozente am Konto.
Das Sozialministerium erhöht den Satz für die 24-Stunden-Betreuung um beinahe 17 Prozent. Diese Anhebung ist zwar wichtig und überfällig, bei genauerer Betrachtung aber ein Etikettenschwindel.
Seit 50 Jahren gibt es in Österreich Jugendvertrauensrät:innen: Zeit zu feiern, sich aber auch dessen bewusst zu sein, dass Bestehendes immer auch verteidigt werden muss.
Die Regierung hat die Inflation nicht im Griff. Zielgerichtete Hilfsmaßnahmen setzt sie kaum um. Dabei gibt es sie, wie andere Länder beweisen. Helene Schuberth fordert, dass auch in Österreich endlich gehandelt wird.