A&W-Redakteur Viktor Stein stellte 1922 die Vorzüge des österreichischen Betriebsrätegesetzes im internationalen Vergleich fest.
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Kommentar von Renate Blauensteiner, Betriebsratsvorsitzende bei Opel Wien und Vizepräsidentin der AK Wien
Im Schlimmsten Fall müssen wir halt einen Betriebsrat gründen. Dieser Satz eines Bekannten von mir hallte noch eine ganze Weile in meinem Kopf nach: der Betriebsrat als Druckmittel gegen die Firmenleitung.
Konflikte und Kampfmaßnahmen sind nur eine Seite der Betriebsratsarbeit. Allermeist läuft es zwischen Management und Betriebsrat gut und vertrauensvoll ab. Davon profitieren Belegschaft, Führungskräfte und oft auch das Geschäft.
Zuhören, diskutieren, verhandeln, organisieren, Reden halten und wieder zuhören, diskutieren: Das ist der Alltag von BetriebsrätInnen.