Die haben was drauf

Inhalt

  1. Seite 1 - Der Jugend-am-Werk-Standort Lorenz-Müller-Gasse
  2. Seite 2 - Erfolgserlebnisse, die stolz machen
  3. Seite 3 - Arbeit, die das Herz erwärmt
  4. Seite 4 - Zukunftschancen
  5. Seite 5 - Abwechslungsreiche Tätigkeiten
  6. Auf einer Seite lesen >
Tischler, Uhrmacher, Metalltechniker & Co.: Am Lehrbetrieb Lorenz-Müller-Gasse absolvieren derzeit rund 180 Jugendliche eine Lehre in fünf Bereichen. Die breit angelegte solide Grundausbildung bietet den Jugendlichen die Basis, zu guten Fachkräften und stabilen Persönlichkeiten heranzuwachsen.

Standortleiter Milan Baric hält die überbetriebliche Lehre für gesellschaftlich sehr wichtig, denn nicht jeder junge Mensch werde mit denselben Ressourcen ausgestattet und werde ausreichend gefördert – am Lehrbetrieb Lorenz-Müller-Gasse bekommen die Jugendlichen die Möglichkeit, zu Top-Fachleuten und stabilen Menschen heranzuwachsen.

Arbeit, die das Herz erwärmt

Manchmal haben es die Lehrlinge und Ausbildner in Lehrbetrieben wie der Lorenz-Müller-Gasse mit Vorurteilen und negativen Bewertungen zu tun. Viele Jugendliche, die hier ausgebildet werden, hatten am ersten Arbeitsmarkt keinen Erfolg oder waren mit bestimmten Arbeitsbedingungen nicht zufrieden und haben schon eine Lehre abgebrochen, bevor sie hierher kamen. Für Milan Barac, den Standortleiter in der Lorenz-Müller-Gasse, ist seine Arbeit „etwas, was das Herz erwärmt“ und ein „gesellschaftlich sinnvoller Job“, denn die überbetriebliche Berufsausbildung sei eine sehr gute vom Staat geschaffene Möglichkeit für Jugendliche, die am ersten Arbeitsmarkt keine Lehrstelle finden. „Nicht jede Person hat dieselben Ressourcen mitbekommen, zum Beispiel vom Elternhaus oder aufgrund von anderen Rahmenbedingungen“, sagt Barac. Manche jungen Menschen würden nicht gefördert werden, andere wiederum befänden sich noch in der Entwicklung. Die Zeit im Lehrbetrieb, die den Jugendlichen auch viel Disziplin abverlangt, verändert sie: „Es zeigt sich dass sehr viele zu stabilen Menschen und oft auch zu Top-Fachleuten heranwachsen.“ Die Basis dafür bietet die „möglichst breit angelegte solide Grundausbildung hier am Lehrbetrieb. Auch die Ausstattung lässt diese Breite zu, denn hier gibt es viele Gerätschaften, die zum Beispiel in manchen kleineren Betrieben gar nicht vorhanden sind.

Für Milan Barac, den Standortleiter in der Lorenz-Müller-Gasse, ist seine Arbeit „etwas, was das Herz erwärmt“ und ein „gesellschaftlich sinnvoller Job“.

Sehr oft würden die Jugendlichen hier auch eine enge Beziehung zu ihren Ausbildnern aufbauen, was sich daran zeigt, dass viele auch nach Beendigung der Lehre immer wieder zu Besuch kommen. Milan Barac betont, dass die Lehrlinge hier neben der einschlägigen breiten fachlichen Ausbildung auch eine Sozialisierung zu wertvollen Mitgliedern der Gesellschaft erfahren, „unabhängig davon, in welchen Berufen sie sich später betätigen“. Bei jeder Art von Schwierigkeit, auch privaten Problemen und Belastungen, können sich die Jugendlichen wahlweise einer Sozialpädagogin oder einem Sozialpädagogen anvertrauen.

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  1. Seite 1 - Der Jugend-am-Werk-Standort Lorenz-Müller-Gasse
  2. Seite 2 - Erfolgserlebnisse, die stolz machen
  3. Seite 3 - Arbeit, die das Herz erwärmt
  4. Seite 4 - Zukunftschancen
  5. Seite 5 - Abwechslungsreiche Tätigkeiten
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Über den/die Autor*in

Alexandra Rotter

Alexandra Rotter hat Kunstgeschichte in Wien und Lausanne studiert. Sie arbeitet als freie Journalistin in Wien und schreibt vor allem über Wirtschaft, Gesellschaft, Technologie und Zukunft.

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