Preise runter! Was Arbeitnehmervertreter:innen gegen die Inflation fordern

Inhalt

  1. Seite 1 - Ursula Tomaszkiewicz – Personalvertretung Stadt Wien Kindergärten
  2. Seite 2 - Mario Pichler – ehemaliger Jugendvertrauensrat bei KELAG
  3. Seite 3 - Martin Schilcher – Arbeiterbetriebsrat bei Mondi in Frantschach
  4. Seite 4 - Christine Ondrej – Personalvertreterin AKH Wien
  5. Seite 5 - Christian Hofmann – Bundesjugendsekretär GPA
  6. Seite 6 - Beppo Muschitsch – Vorsitzender Gewerkschaft Bau-Holz
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ÖGB und Gewerkschaften mobilisieren mit 3.200 Betriebsrät:innen und Personalvertreter:innen gegen die Preissteigerungen. Die Forderungen der Arbeitnehmer:innen, um gegen die Inflation vorzugehen, sind deutlich.

Christine Ondrej – Personalvertreterin AKH Wien

Christine Ondrej Portrait. Interview auf der BR-Versammlung zu Inflation, den KV-Verhandlungen und den Forderungen der Arbeitnehmer.
Personalvertreterin Christine Ondrej ist schockiert: „Dass die Preise der Fernwärme um 92 Prozent erhöht werden sollen – das ist ein glatter Wahnsinn.“

Was erwarten Sie von den Kollektivvertragsverhandlungen?

„Unser Gesundheitsstadtrat hat gesagt, dass er mit sechs Prozent in die Verhandlungen gehen will. Ich würde mir aber mehr wünschen, um in den Verhandlungen ein bisschen nachlassen zu können. Und ich würde mir wünschen, dass die Teuerungsrate, die auf uns alle zukommt,  abgegolten wird. Das dürfen nicht nur leere Worte sein.“

Was trifft ihre Beschäftigten am härtesten?

„Gestern war zum ersten Mal zu hören, dass die Preise der Fernwärme um 92 Prozent erhöht werden sollen. Das ist ein glatter Wahnsinn. Weil viele haben die Fernwärme und keine Alternative dazu. Das ist einfach nicht tragbar. Ich würde mir sehr wünschen, dass die Bundesregierung etwas an die Bürger:innen zurückgibt.“

Was sind die wichtigsten Forderungen der Arbeitnehmer:innen, um etwas gegen die Inflation zu unternehmen?

„Es ist wichtig, alles sozial zu staffeln, damit es diejenigen trifft, die es wirklich brauchen. Und nicht die, die sowieso mit 10.000 Euro pro Monat nach Hause gehen. Es muss denen geholfen werden, die mit nur 200 Euro zum Leben auskommen müssen.“

Was sagen Sie dazu, dass sich die Gewerkschaften wegen der Lohn-Preis-Spirale zurückhalten sollen?

„Der Lohn wurde nicht an die Teuerung, die aktuell passiert und noch weiter passieren wird, angepasst. Wir haben uns leider Gottes sehr an Konzerne aus Russland angekopppelt. Wir sind auf das Gas angewiesen. Das haben wir 20 Jahre und länger verschlafen.“

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  2. Seite 2 - Mario Pichler – ehemaliger Jugendvertrauensrat bei KELAG
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Über den/die Autor*in

Michael Mazohl

Michael Mazohl studierte Digitale Kunst an der Universität für Angewandte Kunst Wien. Als Fotograf und Journalist arbeitet er für österreichische und internationale Zeitungen und Magazine.

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