Im Parlament stimmten SPÖ und die Liste Pilz gegen das neue Arbeitszeitgesetz, das unter bestimmten Bedingungen 12-Stunden-Tage und 60-Stunden-Wochen ermöglicht. Gewerkschaft und Arbeiterkammer warnen bis heute vor den Auswirkungen der Arbeitszeitflexibilisierung für ArbeitnehmerInnen.
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Barbara Teiber, die Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), sieht im Gespräch mit Arbeit & Wirtschaft aber nur die Ruhe vor dem Sturm, da nun im Handel die Kollektivvertragsverhandlungen geführt werden.
Mit 1. September 2018 wurden die Pläne der Regierung zur Arbeitszeitflexibilisierung umgesetzt und damit der 12-Stunden-Tag in Österreich eingeführt. Wir blicken zurück auf die Ereignisse und was bisher geschah.
Die neuen Arbeitszeitregelungen werfen für ArbeitnehmerInnen viele Fragen auf. Hans Trenner, Bereichsleiter für Beratung der Arbeiterkammer Wien, erklärt im Gespräch die wichtigsten Fallstricke.
Eurostat erhebt jährlich die Wochenarbeitszeit von Vollzeitbeschäftigten: Österreich mit 42,7 Stunden auf Platz zwei – ein anderes Bild zeichnet die von der Wirtschaftskammer gerne zitierte Aufstellung der Tarifsarbeitszeit.