Autor:in – Greta Stampfer

Greta Stampfer hat Publizistik sowie Zeitgeschichte und Medien studiert und arbeitete seit 2014 als freie Journalistin. Seit 2023 ist sie Head of Digital von Arbeit&Wirtschaft.

Test 1

Test 1

Sind die Österreicher:innen zu oft krank? Wird beim Krankenstand geschummelt? Rund um Krankenstände bedient sich die Wirtschaft gerne solcher Behauptungen. Arbeit&Wirtschaft hat sechs weitverbreitete Mythen von ÖGB-Gesundheitsexpertin Julia Stroj überprüfen lassen.
Mythos 1: „Die Krankenstände in Österreich steigen ständig an.“
Julia Stroj: Bei den Krankenständen pro erwerbstätiger Person lässt sich für 2025 ein leichter Rückgang verzeichnen, ebenso bei der durchschnittlichen Dauer. Wichtig ist aber: Wir sind immer noch deutlich über dem Niveau vor der Corona-Pandemie. Und jeder Krankenstand ist einer zu viel.
Mythos 2: „Die hohe Zahl an Krankenständen gefährdet die Wirtschaft.“
Stroj: Es stimmt, dass Krankenstände viel Geld kosten. Deshalb sollten Unternehmen in Prävention investieren. Das ist meist günstiger als lange Ausfälle zu ersetzen oder wenn Arbeit liegen bleibt. Gesunde Arbeitsplätze bedeuten zudem zufriedene Beschäftigte, die dem Betrieb länger erhalten bleiben. Gerade in Zeiten des Fachkräftebedarfs sollten Firmen ein eigenes Interesse daran haben, dass es ihren Mitarbeitenden gut geht.

Politikwissenschaftlerin Alina Brad.

„Alles muss sich ändern!“

Dekarbonisierung auf allen Ebenen: Alina Brad, Politikwissenschaftlerin an der Universität Wien, im Gespräch zu den gesellschaftspolitischen Auswirkungen der Klimakrise.

Soziale Gerechtigkeit: Ein bisschen Frieden

Soziale Gerechtigkeit muss stets verteidigt werden – besonders dann, wenn Konflikte zu eskalieren drohen. Der IGB-Weltkongress im November würdigte die Arbeit der Gewerkschaften für Frieden. Denn nur in friedlichen Ländern kann soziale Gerechtigkeit stattfinden.

Ein Spielzeugauto ist an einem Turm auf Münzen angelehnt. Symbolbild für die unleistbaren Alltagskosten.

Einkommensverluste: Wenn das Auto unleistbar wird

Der Alltag wird für immer mehr Österreicher:innen zu teuer. Laut einer Studie der Statistik Austria plant deshalb mehr als die Hälfte der Befragten weniger für größere Anschaffung auszugeben. Was jetzt notwendig ist, damit sich Österreicher:innen ihr Leben wieder leisten können.

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