Autor:in – Frank Braßel

Historiker und Journalist. Langjähriger Mitarbeiter der internationalen Menschenrechtsorganisation FIAN und der Entwicklungsorganisation Oxfam. Von 2005-2011 Berater im unabhängigen Agrarforschungszentrum SIPAE in Quito/Ecuador.

Arbeiter in einer Ananasplantage. Er steigt durch die Plantage und hält mit einer Hand eine Ananas in der Luft. Symbolbild für die schlechten Arbeitsbedingungen in Ananasplantagen in Costa Rica.

Interview: Der bittere Beigeschmack der süßen Ananas

20 Euro Tageslohn, Pestizidnebel und lange Arbeitstage: Auf den Bananen- und Ananasplantagen Costa Ricas sind schlechte Arbeitsbedingungen an der Tagesordnung. Im Interview erklärt Didier Leiton, Generalsekretär der Plantagengewerkschaft SITRAP, wie sich die Arbeiter:innen dagegen wehren.

Porträt Daniel Noboa, dem neuen Präsidenten von Ecuador

Ecuador – auf dem Weg zur Bananen-Republik?

Ecuador hat einen neuen Präsidenten, den jüngsten seiner Geschichte. Ob er frischen Wind in sozialpolitische Fragen bringen wird, ist fraglich. Daniel Noboa ist der Erbe eines gigantischen Bananenunternehmens, das von Arbeitsrechten nichts hält.

Eine Frau auf einer Bananenplantage hält Bananen in der Hand. Symbolbild für die Einschränkung von der Branchengewerkschaftn in Ecuador.

Wenn Protest Früchte trägt: Branchengewerkschaft in Ecuadors Bananenindustrie

Nur, weil etwas nicht verboten ist, muss es noch lange nicht erlaubt sein: Gegen Branchengewerkschaften in Ecuador ziehen Unternehmer:innen und Regierung an einem Strang. Beschäftigte sollen bei dem weltweit größten Lieferanten von Bananen nicht für ihre Rechte eintreten dürfen. Eine erste Anerkennung der Branchengewerkschaft wurde jetzt allerdings erreicht.

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