Was wir Profitgier entgegensetzen sollten

Ein Mann im Anzug zieht Männchen an Fäden nach oben. Symbolbild für Profitgier.
Profitgier ist eines der größten Probleme unserer Welt, so Nora Tödtling-Musenbichler. | © Adobe Stock/Studio Romantic
Profit ist nicht das Problem – Profitgier schon. Warum sie Armut verschärft und unsere Zukunft gefährdet, erklärt Caritas-Präsidentin Nora Tödtling-Musenbichler in ihrem Kommentar.

Profit ist nicht das Problem – aber Profitgier ist es. Denn sie stellt Gewinn über Gemeinwohl, Wachstum über Würde und Märkte über Menschen. Was ihr entgegenzusetzen ist? Mut: der Mut, Regeln zu schaffen, die nicht den Lautesten nützen, sondern den Schwächsten helfen, der Mut zu Steuergerechtigkeit, zu klaren Spielregeln für Konzerne und zu Verantwortung in Lieferketten – global und lokal.

Die Folgen

Wir sehen, was passiert, wenn Marktlogik das Gemeinwohl verdrängt: Kinderarmut, Frauen mit Mindestpensionen unter der Armutsgrenze, Natur als Ware. Wer Profitgier entkräften will, muss soziale und ökologische Gerechtigkeit zusammendenken. Klimagerechtigkeit heißt auch, die Lebensgrundlage kommender Generationen zu schützen – weltweit.

Veränderung beginnt dort, wo Menschen den Mut haben, das Morgen solidarischer zu denken als das Heute. Denn der Preis der Profitgier wird nicht nur dort bezahlt, wo Menschen am wenigsten haben – im Globalen Süden, am Rand der Gesellschaft. Er geht auch zulasten der Umwelt und der Zukunft unserer Kinder.

Eine Politik, die die Bedürfnisse der Menschen und soziale Zukunftsfragen in den Fokus rückt, fordert Caritas-Präsidentin Nora Tödtling-Musenbichler. „Es ist unerlässlich, dass die kommenden Regierungsparteien die richtigen Prioritäten setzen.“ #Nationalratswahl2024 religion.orf.at/stories/3226…

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— Caritas Österreich (@caritas-austria.bsky.social) 8. August 2024 um 13:52

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Über den/die Autor:in

Nora Tödtling-Musenbichler

Präsidentin der Caritas Österreich

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