Jugend fordert Zukunft

Inhalt

  1. Seite 1 - Bedürfnis nach Sicherheit und Stabilität
  2. Seite 2 - Zukunftsängste im Job
  3. Seite 3 - Die Wurzel der Probleme
  4. Seite 4 - Von der Theorie zur Praxis
  5. Seite 5 - Nächster Halt: Strukturwandel
  6. Auf einer Seite lesen >
Junge Menschen stehen heutzutage vor zahlreichen Herausforderungen. Die Welt ist unsicherer geworden. Krieg, Teuerungen und Klimakrise bestimmen die Gegenwart, während die Pandemie immer noch nachwirkt. Wie schauen junge Arbeitnehmer:innen in die Zukunft und was brauchen sie, um diese zu gestalten?

Die Jugend will an die Wurzel der Probleme gehen

Sarah Popernitsch appelliert: „Die Klimakrise betrifft uns junge Leute überproportional stark. Es müssen alle an einem Strang ziehen.“

Derartige Maßnahmen würden einen ersten Versuch einer symptomatischen Bekämpfung der immer unvermittelter auf die Menschen in Österreich einprasselnden Krisenphänomene darstellen. Es stellt sich aber auch die Frage, wie die Probleme an ihrer Wurzel angegangen werden können. Antworten darauf versucht das 2019 veröffentlichte Papier „Just Transition – Klimaschutz demokratisch gestalten!“ zu finden. Dieses Papier wurde neben der AK Wien von den Einzelgewerkschaften PRO-GE, vida und younion unterzeichnet. Daneben gehören die NGOs Attac, Global 2000 sowie Greenpeace zu den Initiatoren sowie die Gruppe „System Change not Climate Change“.

Manche der im Dokument angesprochenen Themen sind inzwischen in Österreich angekommen. So heißt es zu Beginn des „Just Transition“-Papiers über die kommenden Auswirkungen der Klimakrise: „Personen mit geringem Einkommen werden sich Lebensmittel, Energie und Mobilität nicht mehr leisten können – auch in Österreich.“ Es reicht ein kurzer Blick auf die eskalierende Teuerungsrate bei Lebensmitteln, Strom oder Gas, um den Wahrheitsgehalt dieser Aussage zu erkennen.

Der Klimakrise mit einem Strukturwandel begegnen

„Just Transition“, zu Deutsch: „gerechter Übergang“, fordert eine umfassende gesellschaftliche Umgestaltung, um der Klimakrise zu begegnen. Angedacht ist ein „demokratischer Prozess, der Mitsprache und Mitentscheidung auf allen Ebenen ermöglicht: in den Betrieben, auf der Ebene von Gemeinden und Ländern bis hin zur bundesweiten, europäischen und internationalen Ebene“. Voraussetzung dafür sei ein gut ausgebauter Sozialstaat, um „Veränderungen sozial gerecht zu begleiten“. Nur so könne „ein gerechter Übergang für alle sichergestellt werden“.

Inhalt

  1. Seite 1 - Bedürfnis nach Sicherheit und Stabilität
  2. Seite 2 - Zukunftsängste im Job
  3. Seite 3 - Die Wurzel der Probleme
  4. Seite 4 - Von der Theorie zur Praxis
  5. Seite 5 - Nächster Halt: Strukturwandel
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