wollen“, sagte er sinngemäß. Als sie dann doch einmal die Leser:innen befragten, fiel ihm die Kinnlade runter: Deren Medienkonsum war deutlich anders, als das „Bauchgefühl“ der Journalist:innen vermuten ließ. In Zeiten des Wandels ist es umso wichtiger, einen Plan zu haben; zu wissen, wen man wie am besten mit seinen Produkten anspricht – das kennen Sie vielleicht auch aus Ihrem Betrieb, liebe Leser:innen. Und die Medienwelt befindet sich gerade in einer rasanten, turbulenten Transformation – so wie viele andere Sektoren.
In den vergangenen Monaten hatten wir die Chance, Betriebsrät:innen aus unterschiedlichen Branchen und in verschiedenen Regionen zu treffen, um mit ihnen über Mitbestimmung, Umbrüche und ihre eigene Situation zu sprechen. Das war sehr wertvoll, wir wollen das unbedingt wiederholen. Man bekommt viel mit – in Sachen Arbeitswelt in verschiedenen Branchen, was Engagement heute heißt und wie die Herausforderungen immer mehr werden – große Empfehlung für die Einblicke ab Seite 16!
Und dass diese laufend geforderten Menschen sich nicht nur die Zeit für A&W nahmen, sondern sich über unser Interesse gefreut haben und weiter mit uns in Kontakt bleiben, das ist eigentlich die schönste Rückmeldung, die man als Magazin bekommen kann. Ja, und das hilft uns, unser Produkt besser zu machen. Mit einem ehrlichen persönlichen Austausch können selbst KI und Algorithmen nicht konkurrieren!
Da wir – leider – nicht zu allen A&W-Leser:innen fahren können, haben wir zudem eine Leser:innen-Umfrage zusammengestellt, die wir ab jetzt immer wieder durchführen wollen. Ihre Antworten ermöglichen es uns, in unserem Magazin für eine noch bessere Berichterstattung aus der Perspektive der Arbeitnehmer:innen zu sorgen. Helfen Sie uns dabei!
Wir wünschen Ihnen viel Freude mit dieser Ausgabe rund um den A&W-Fokus Mitbestimmung. Mit im Gepäck haben wir dieses Mal unter anderem einen Hintergrundartikel zu Handelsabkommen (S. 6), das Thema süchtig machende Social-Media-Plattformen und wie man damit umgehen kann (S. 42), sowie eine Reportage zu unselbstständiger Arbeit auf der Alm (S. 36).
In dieser Ausgabe:
- Der (un)freie Handel
Wessen Interessen Handelsabkommen der EU wirklich schützen - Krank zur Arbeit ist keine Option
Wie die Wirtschaft Krankenstände zur Stimmungsmache benutzt - Wie kommuniziert man Kompromisse?
Politikwissenschaftler Peter Filzmaier beantwortet die große Frage - Aus dem Betriebsrat
Ute Groß, Betriebsrätin der „Kleinen Zeitung“, über Belastung und Prioritäten
FOKUS: Mitbestimmung
- Unter Druck
Wie geht es den Betriebsrät:innen im Land – und ihrer Kolleg:innenschaft? - Ass im Ärmel
Mitbestimmung als Erfolgstreiber für unternehmerischen Wandel - Mitreden auf Sicht
Wie viel Macht hat die Belegschaftsvertretung im Aufsichtsrat? - Wandel im Recht abbilden
Juristin Susanne Auer-Mayer im Interview: Was braucht das ArbVG? - Arbeit an der Basis
Wie sich Klein- und Mittelbetriebe organisieren
- Käse, Kitsch und Knochenarbeit
Was es wirklich heißt, auf der Alm zu arbeiten - Im Bann der Scheinwelt
Wie schützt man Kinder und Jugendliche vor Social Media? - Mein Utopia
Gottfried Mernyi über das Ende der Kinderarbeit
Abobestellung & Preise
| Einzelnummer | € 3,50 |
| Jahresabonnement Inland | € 18 |
| Jahresabonnement Ausland | € 32 |
| für Lehrlinge, Student:innen und Pensionist:innen ermäßigtes Jahresabonnement | € 9 |
Bestellungen, Abonnementverwaltung und Adressänderung:
1020 Wien, Johann-Böhm-Platz 1
Telefon (01) 662 32 96-0, Fax Dw. 39793
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