Es wird eng
Mit der Faktenlage hat das leider wenig zu tun, denn auch unsere Emissionen sind nach wie vor viel zu hoch. Wie sollten Expert:innen darüber reden? Mein Anspruch ist, ehrlich zu sagen, was Sache ist: „Hoch wer’ ma’s nimma g’winnen“ – aber genau deshalb gilt es jetzt, das Richtige zu tun – umso mehr, wenn die Krise schleichend in eine Katastrophe übergeht und man von Nachfahr:innen früher oder später gefragt werden wird: „Was hast du eigentlich damals getan? Wann hast du aufgehört zu fliegen?“
So mancher Experte scheint vergessen zu haben, dass globale CO2 Emissionen jährlich um mind. 7% sinken müssten, um eine Chance auf eine halbwegs sichere Zukunft zu haben. Sie stiegen auch 2025… 10 Jahre nach Paris 😬😪 [image or embed]
— Reinhard Steurer (@steurer.bsky.social) 20. April 2026 um 18:43
Entweder, wir lernen, uns der schwelenden Katastrophe zu stellen, oder rechtsextreme Realitätsverweiger:innen werden profitieren, etwa indem sie die Verantwortung wegschieben und das Blaue vom düsteren Himmel versprechen. Nicht mehr ehrlich zu sagen, was ist: Das wäre jedenfalls die ultimative Kapitulation vor der Realität.