Soziale und ökologische Ambitionen sind keine Bürde, sondern sollten Europa ausmachen, findet Journalistin Margaretha Kopeinig in ihrem Kommentar.
Autor:in – Margaretha Kopeinig
Margaretha Kopeinig ist freie Journalistin, Autorin und Brüssel-Korrespondentin für den Kurier. Ihre universitäre Ausbildung führte sie nach Wien und Bogotá, wo sie sich mit den Schwerpunkten Politik, Soziologie und Geschichte beschäftigte.
Der von der EU-Kommission vorgelegte Entwurf für den mehrjährigen Haushalt sieht mehr Mittel für Wettbewerbsfähigkeit und Verteidigung vor – auf Kosten von Landwirtschaft und ländlicher Regionen. Soziales spielt keine Rolle.
Im Rahmen des AI Act reguliert die EU seit Kurzem den Einsatz von künstlicher Intelligenz, sie will Gefahren bannen und Potenziale fördern. Doch es braucht noch weitere Regulierungsschritte – und wachsame Betriebsräte.
Vor 30 Jahren traten Österreich, Schweden und Finnland der EU bei – ein Schritt, der sich als großer Erfolg erwies, nicht zuletzt wirtschaftlich. Besonders Österreich profitierte von EU-Mitteln und einem soliden Wirtschaftswachstum.
Im Superwahljahr 2024 bekam auch die Europäische Union ein neues Parlament und eine neue Kommission. Wohin sich Europa nun weiterentwickeln wird, ist eine Frage der Finanzierung und nicht zuletzt eine der Visionen.
Hans Dietmar Schweisgut, ehemaliger Botschafter der EU in Peking und international bekannter Diplomat, erklärt die Pläne des designierten US-Präsidenten Donald Trump, Strafzölle für Waren aus China und der EU zu verhängen.
In der neuen EU-Kommission festigt Präsidentin Ursula von der Leyen ihre Macht und setzt auf Wettbewerbsfähigkeit, Industrie und Verteidigung. Klimapolitik verliert an Bedeutung. Ein Kommentar.
Was bedeutet uns Demokratie und wie können wir sie schützen? Der ehemalige Bundeskanzler Franz Vranitzky (SPÖ) erklärt, warum viele Menschen der Demokratie skeptisch gegenüberstehen.
Das Ergebnis der Europa-Wahl stärkt das politische Spektrum rechts der Mitte. Extreme, populistische und nationalistische Parteien haben zugelegt. Für Arbeitnehmer:innen bedeutet das nichts Gutes.
Der Wettbewerb zwischen Europa, den USA, China und anderen aufstrebenden Mächten verschärft sich zunehmend - ein Grund zur Sorge? Oliver Röpke, Präsident des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses (EWSA), bezieht klar Stellung: Europas Fundament ist nach wie vor stark genug.