Vermögensteuern spalten die Gemüter: Die einen sprechen von „Gerechtigkeit“, die anderen vom „Standortdesaster“. Ökonomin Franziska Disslbacher hat Antworten aus der Forschung – und sieht langfristig eine grundlegendere Frage in Sachen Ungleichheit.
Autor:in – Franziska Disslbacher
Franziska Disslbacher ist Ökonomin und Assistenzprofessorin am Department für Sozioökonomie sowie am Forschungsinstitut Economics of Inequality der WU Wien. Darüber hinaus ist sie mit dem World Inequality Lab an der Paris School of Economics, dem International Inequalities Institute der London School of Economics sowie dem Stone Center on Socio-Economic Inequality der City University of New York assoziiert. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf der Verteilung und Besteuerung von Erbschaften sowie auf den Mechanismen der intergenerationalen Weitergabe von Privilegien und Benachteiligungen.