Likes, Push-Nachrichten und endloses Scrollen wirken harmlos, doch sie folgen einem klaren Prinzip. Neue Studien der Arbeiterkammer zeigen, wie stark Social Media auf Suchtmechanismen setzt.
Autor:in – Sandra Gloning
Sandra Gloning ist freie Online- und Print-Journalistin in Wien mit einem breiten Themenfeld rund um Frauen, Lifestyle und Minderheiten und dem Ziel, Geschichten aus dem echten Leben zu erzählen.
Rund um die Kollektivvertragsverhandlungen sind Gewerkschaften präsent in den Nachrichten. Ihre Bedeutung reicht aber deutlich weiter. Sie sichern Einkommen und Rechte im Arbeitsalltag von Millionen Beschäftigten.
In der Herbstlohnrunde 2025 zeigt sich, wie vor allem in systemrelevanten Branchen wie dem Handel oder der Sozialwirtschaft Frauen Kompromisse eingehen müssen.
Die kleine steirische Gemeinde Wies versteht Kunst als Nahversorgung. Wie sich Förderpolitik und Sparzwang auf den Kultursektor auswirken, weiß man bei dem traditionsreichen Verein Kürbis.
Zehntausende Beschäftigte in Pflege, Gesundheits- und Sozialberufen kämpfen derzeit in den Kollektivvertragsverhandlungen um faire Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Sie treffen auf Arbeitgeber, die mit leeren öffentlichen Kassen argumentieren.
Es ist zwar alles andere als ein Kavaliersdelikt, aber ein gutes Geschäft: Lohnbetrug. Seit die Strafen 2021 gesenkt wurden, riskieren Unternehmen kaum mehr als ein paar Tausend Euro, wenn sie Beschäftigte um ihren Lohn bringen. Eine neue Studie zeigt, wie sich dadurch Betrug – leider – wieder rechnet.
Eigentlich stand das Gehaltspaket bereits fest, nun wurde es wieder aufgeschnürt: Statt 3,3 Prozent steigen die Beamt:innengehälter im Schnitt um 1,5 Prozent. Grund ist die angespannte Budgetlage.
In Irland spitzt sich der Mangel an leistbarem Wohnraum zu. Jungen Menschen bleibt oft nichts übrig als abzuwandern. Gewerkschaften kämpfen daher für ein Recht auf Wohnen.
Private Ausgaben machen die Hälfte des BIP aus – doch sinkende Reallöhne drosseln den Konsum. Österreichs Herbstlohnrunde wird damit zur entscheidenden Stellschraube für Wachstum und soziale Stabilität, warnt die Gewerkschaft vida.
Die Lieferkette von Produkten unter die Lupe und multinationale Unternehmen in die Pflicht nehmen: Das war der Anspruch des EU-Lieferkettengesetzes. Doch jetzt soll alles anders kommen. Hinter dem Wandel stehen globale Entwicklungen – und das Lobbying von Konzernvertretungen.