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PRO-GE: Her mit der Freifahrt für Lehrlinge!

Aus AK und Gewerkschaften

Die Hälfte aller Lehrlinge muss ihre Fahrtkosten selbst bezahlen. Mit einer neuen Kampagne kämpft die PRO-GE-Jugend dafür, dass das ein Ende hat.

Das Berufsschulinternat ist Hunderte Kilometer von zu Hause entfernt und der Lehrling muss für die An- und Abreise selbst aufkommen? „Kann passieren“, sagt PRO-GE-BundesjugendvorsitzenderSascha Ernszt. „Weil sich heutzutage die Berufsschulen auf bestimmte Berufe spezialisieren, kommt es immer häufiger vor, dass du mehrere Bundesländer durchqueren musst, um zu deiner Schule zu kommen. Wenn zum Beispiel ein junger Mann aus Landeck in Tirol Papiertechniker werden will, muss er dafür pro Lehrjahr nicht nur zehn Wochen Internat und eine Anfahrt von über 300 Kilometern in Kauf nehmen, sondern auch noch für die An- und Abreise selbst aufkommen.“

Damit Lehrlinge nicht mehr auf ihren Fahrtkosten sitzen bleiben, startete die PRO-GE-Jugend die Kampagne „We are looking for a Freifahrt“. Um möglichst viele Lehrlinge zu erreichen, informieren die jungen GewerkschafterInnen vor Berufsschulen und in Betrieben über diesen untragbaren Zustand. „Mithilfe eines Fragebogens erheben wir, wie oft Lehrlinge zwischen Wohnort und Berufsschulinternat hin- und herfahren und was sie das Ganze kostet“, erklärt Bundesjugendsekretär Thomas Klösch. „Mit unserem Fahrtkostenrechner sehen die Lehrlinge sofort, wie viel sie pro Jahr für die Fahrt zur Berufsschule und zurück ausgeben. Dann ist es nicht mehr schwer, sie von unserer Forderung nach voller Erstattung der Fahrtkosten zu überzeugen.“ Für alle, die den Fragebogen ausfüllen, gibt es tolle Preise zu gewinnen.

Mehr Infos unter tinyurl.com/odlxqw

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