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ÖGJ: Reformbedarf bei Lehrlingen

Aus AK und Gewerkschaften

18 von 100 haben die Lehrabschlussprüfung nicht geschafft.

Als „erschreckend“ bezeichnet Sascha Ernszt, der Vorsitzende der Österreichischen Gewerkschaftsjugend (ÖGJ), die aktuellen Zahlen zu den Lehrabschlussprüfungen. Demnach schaffen 18 von 100 Lehrlingen die Abschlussprüfung nicht. „Das zeigt, dass Reformbedarf in der Lehrausbildung herrscht.“ Die Gewerkschaftsjugend fordert schon seit Langem sogenannte Kompetenzchecks. „Zur Hälfte der Lehrzeit sollte überprüft werden, ob der Lehrling über die – gemäß seinem Ausbildungsstand – notwendigen Kenntnisse verfügt“, fordert Ernszt. Bisher habe sich die Wirtschaftskammer in dieser Frage jedoch wenig kooperativ gezeigt.
Außerdem müssten die Lehrlinge vom Betrieb automatisch zur Lehrabschlussprüfung angemeldet werden. „Analog zur Matura sollte es für die Jugendlichen eine Automatik geben, dass sie nach Ende der Lehrzeit zur Prüfung antreten und sich nicht selbst darum kümmern müssen. Das sollte auch für Wiederholungsprüfungen gelten“, betont Ernszt. Ebenso brauche es ein dichteres Kontrollnetz, um zu überprüfen, ob die Betriebe wirklich nach dem Berufsbild ausbilden.
Dringlich seien auch Reformen im Schulbereich, hier dürfe nicht mehr länger gezögert werden. „Einerseits gibt es jene, die begabt sind und es zum Weltmeister in ihren jeweiligen Berufen schaffen. Aber es gibt auch Kinder und Jugendliche, die Schwierigkeiten haben“, so Ernszt. „Hier müssen endlich Strukturen geschaffen werden, um niemanden zurückzulassen und jedem Kind die Chance auf eine gute Bildung zu geben.“

Mehr Infos unter:
www.oegj.at

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