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ÖGJ: "Wir geben keine Ruhe!"

Aus AK und Gewerkschaften

Die Gewerkschaftsjugend hat mit Sascha Ernszt einen neuen Vorsitzenden und macht Druck für mehr Qualität in der Lehrlingsausbildung. Die Wirtschaft muss wieder mehr ausbilden.

„Wir geben erst dann Ruhe, wenn unsere Forderungen umgesetzt sind!“ – diese Ansage machte Sascha Ernszt in seiner Antrittsrede. Ernszt wurde mit 92,3 Prozent der Stimmen zum neuen Bundesvorsitzenden der Österreichischen Gewerkschaftsjugend gewählt. Der 25-Jährige folgt auf Jürgen Michlmayr, der seit November 2006 ÖGJ-Vorsitzender war.
Am 27. April ging der 33. ÖGB-Bundesjugendkongress in Wien über die Bühne. „Wir sagen den Unternehmen den Kampf an, die Lehrlinge ausbeuten oder die erst gar keine ausbilden.“ Bis alle Ziele der Gewerkschaftsjugend erreicht seien, werde noch viel zu tun sein, sagte der neu gewählte ÖGJ-Vorsitzende Sascha Ernszt, aber die Jugend dürfe deswegen nicht vorzeitig aufgeben. Kurz gesagt: „Lasst die Köpfe nicht hängen, lasst die Köpfe rauchen!“
Das Forderungsprogramm, das die Kongressdelegierten beschlossen haben, umfasst viele Bereiche: Die Fachkräftemilliarde muss rasch umgesetzt, die Qualität in der Lehrlingsausbildung erhöht werden. Die Lehre mit Matura soll kostenlos absolviert werden können, und die Lehrlinge müssen bei voller Bezahlung für die Prüfungsvorbereitung frei bekommen. Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern, die schon im Lehrlingsalter problematisch sind, müssen beseitigt werden.

Mehr auf: www.oegj.at

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