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GPA-djp, GdG-KMSfB, vida und AK: Qualität der Kinderbetreuung

Aus AK und Gewerkschaften

Der internationale Vergleich zeigt, dass es Handlungsbedarf gibt.

AK-Präsident Rudi Kaske forderte gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Gewerkschaften GPA-djp, GdG-KMSfB und vida ein Rahmengesetz für bundesweit gültige Standards, um die Qualität in den Kinderbildungs- und Betreuungseinrichtungen zu sichern.

 

„Dass es hier Handlungsbedarf gibt, zeigt der internationale Vergleich“, so Kaske. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Instituts für Kinderrechte und Elternbildung im Auftrag der AK.

Laut AMS-Gehaltskompass verdienen Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen in Österreich schon beim Berufseinstieg rund 200 Euro weniger als VolksschullehrerInnen.

Ein genauer Überblick über die Einkommenssituation ist aber kaum möglich, da es neben den unterschiedlichen Landesregelungen für den öffentlichen Bereich für private Träger zumeist nur einen Mindestlohntarif gibt.

AK und Gewerkschaften fordern:

  • Einheitliche gesetzliche Regelung für Gruppengröße und Betreuungsschlüssel.
  • Ausbildung von Pädagoginnen und Pädagogen auf Hochschulniveau. Laut internationaler Empfehlung soll die Hälfte von ihnen Hochschulausbildung haben.
  • Einheitliche Ausbildungsstandards für das Unterstützungspersonal.
  • Ausbau der Kinderbetreuung für bessere Öffnungszeiten und mehr Kleinkindbetreuung.
  • Ein zweites kostenloses, verpflichtendes Kindergartenjahr brächte gerechte Chancen für alle Kinder.
  • Zuschüsse für die Gemeinden nach Zahl der betreuten Kinder (Pilotprojekt Finanzausgleichsverhandlungen 2015).
  • Für den privaten Bereich soll es einen Kollektivvertrag für alle Bundesländer geben.

Mehr Info auf www.gpa-djp.at

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