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AK: Zu wenig zum Leben

Aus AK und Gewerkschaften

Arbeitsklima Index: Zwischen 13 und 15 Prozent der Vollzeitbeschäftigten verdienen weniger als 1.300 Euro netto pro Monat.

Rund 422.000 Beschäftigte in Österreich verdienen weniger als 1.700 Euro brutto im Monat. Drei Viertel der BezieherInnen von Niedrigeinkommen sagen, dass sie nur knapp oder gar nicht mit dem Geld auskommen. 8 von 10 nehmen an, dass ihre spätere Pension knapp oder gar nicht ausreichen wird. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Österreichischen Arbeitsklima Index der AK Oberösterreich. Diese beschäftigt sich auch mit der Situation von KraftfahrerInnen und liefert eine Analyse der Arbeitszufriedenheit im Bundesländervergleich.
In den vergangenen drei Jahren verdienten konstant zwischen 13 und 15 Prozent der Vollzeitbeschäftigten weniger als 1.300 Euro netto pro Monat. Das betrifft vor allem Frauen, Junge und Personen mit maximal Pflichtschulabschluss, insbesondere in der Textilbranche und im Einzelhandel. Zwei Drittel der Beschäftigten, die weniger als 1.300 Euro netto pro Monat verdienen, kommen nur knapp mit dem Einkommen aus, für elf Prozent reicht es gar nicht aus. Dementsprechend liegt die Arbeitszufriedenheit von NiedriglohnempfängerInnen nur bei 101 Punkten – um 6 Punkte unter dem Durchschnitt.
Ein Blick auf die Arbeitszufriedenheit in den einzelnen Bundesländern zeigt, dass die Beschäftigten in den südlichen Bundesländern Kärnten (113 Indexpunkte) und Steiermark (111) am zufriedensten und jene in Salzburg (101) und Wien (102) am unzufriedensten sind. Die SteirerInnen schätzen ihre eigene gesellschaftliche Position und die wirtschaftliche Zukunft optimistisch ein, die KärntnerInnen sehen die Arbeitsbedingungen und die persönliche Zukunft positiv.
Während die Beschäftigten in der Steiermark und in Kärnten mit der Arbeitszeit, dem Einkommen und der konkreten Art und dem Inhalt ihrer Tätigkeit am zufriedensten sind, fällt hier Salzburg gegenüber allen anderen Bundesländern ab. Auffällig sind auch die Unterschiede im Stressempfinden: Während in Kärnten und der Steiermark nur 17 beziehungsweise 21 Prozent der Beschäftigten unter psychischem Stress leiden, sind es in Wien 36 Prozent. In der Bundeshauptstadt ist auch der Anteil jener Personen am höchsten, die unter physischem Stress leiden.
Mehr unter:
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